07.05.2016 KW - mit und doch ohne Maja

 

Nach dem totally AUA  von Saarbrücken – was hatten wir da gelitten –

 

haben wir mit Vorfreude am Samstag den Weg zur Neuen Mühle bestritten.

 

In nur 14 Tagen und sogar mit Zusatztraining machten wir uns flott,

 

denn wir wollten im Highspeedcup  mitfahren, um den dicken fetten Pott.

 

Auch unsere flotte Maja holten wir nach 1 ½  Jahren ins Bott zurück,

 

damit sie uns bei dem starken Starterfeld auch kräftig in den Hintern tritt.

 

 

 

Wie gewohnt starten wir dann bei Lidl morgens um acht,

 

Kaffee und  Bockwurst und Daniel hat noch schnell das Auto hübsch gemacht.

 

Auf ging´s nach Königs Wusterhausen zur ersten Kurzstrecke der Saison,

 

bei blauem Himmel, 27 Grad und Sonnenschein eigentlich schon Badesaison.

 

Jakob und Dominik  vom Schülerteam ersetzten unteranderem  Adrian,

 

Und Maja hielt Händchen am Krankenbett, Gott sei Dank wurde Eileen unser Partisan.

 

 

 

Im Vorfeld vor Ort bot sich im Strandbad dann das gewohnte Bild,

 

die Team-Zelte dicht an dicht, jeder chillt und Papierteller als Sonnenschutzschild.

 

Unsere Linda hingegen hibbelig glich einem fasciculus nervorum,

 

die Aufregung vor ihrem ersten Rennen seit langem trieb sie um.

 

Und dann wurden auch noch die ersten Laufzeiten bekannt,

 

bei 1:01er Zeiten blieb auch keins der Favoritenteams entspannt.

 

 

 

Aber jetzt war es Zeit sich mit Daniels Workout warm zu machen,

 

denn um 11.30 Uhr wollten wir im 1. Vorlauf richtig krachen.

 

Ab auf‘s Wasser, den Böen zum Trotz, die Anspannung stieg

 

und wir rammten die Paddel ins Wasser und fuhren zum 1. Lauf -Sieg.

 

Shrimpskutter, Quereinsteiger und ABC Team haben wir mit 1:03:499 abgehangen,

 

und Anja suchte die Sanis, denn ihre Schulter war kurzzeitig ausgehangen.

 

 

 

Ein bisschen Pause, das nächste Workout stand ja auch bald an.

 

Anett  bewies sich dann im 2. Lauf als mehr als nur ein Notfallplan,

 

denn wieder konnten wir 3 andere Teams mit 1:04:176 hinter uns lassen.

 

Am Rande haben sich einschlägig bekannte Teams mit Protesten wieder ausgelassen,

 

die böse Floskel „provozierter Frühstart“ stand im Raum,

 

der grandiose 19jährige Starter hielt dies zukünftig aber schlagfertig im Zaum.

 

 

 

Daniel versuchte dann unsere Ehre beim „Quietscheenten-Paddel-Zielwurf“ zu verteidigen,

 

ganz klar er bleibt nur beim Paddeln, andere Ergebnisse werden wir hier totschweigen.

 

Zur Mittagspause gleicht das Zelt der Hawlinger einem Schlaraffenland,

 

Doch Zurückhaltung war geboten, denn wir nahmen gleich das Paddel zum Zwischenlauf zur Hand.

 

Mit 1:03:498 mussten wir uns nur den späteren Siegern geschlagen geben.

 

Ein geiler Lauf – unsere Tages-Best-Zeit-, jetzt durften wir uns im B-Finale ausleben.

 

 

 

Die Anspannung steigt, die Zettel mit den Finalsetzungen sind raus:

 

Wir mit Zoo-Center, Sportsfreunde und Freakshow , welch ein Graus.

 

Selbst Kay hatte nach der Erwärmung diesmal nicht so viel zu  sagen. Einfach Feuer!

 

Auf ging´s wir wollten es wagen, volle Leistung mit Andreas super Leistung am Steuer.

 

Die Konkurrenz war am Start schneller, doch da kommen wir über die Welle,

 

aber ob das reicht? Wird vermutlich knapp, mindestens auf die Hundertstel-Stelle.

 

 

 

Und dann ist es vorbei. Fertig. Jetzt ein Bierchen, Burger und Sonne.

 

Den Spekulationen zur den Platzierungen zu lauschen, eine echte Wonne.

 

Dann endlich unser B-Finallauf als Video auf der Leinwand zur Siegerehrung,

 

Neiiiiiiiiiin…….. Boot 1 mit den Sportsfreunden drin hat Vorsprung.

 

Aber Halt: der Stream lief nur zu weit, mit 1:04:393 lagen wir ca. 3 Hundertstel vorn,

 

1.  Platz im B-Finale und dabei waren wir nicht in Top Besetzung und Form.

 

 

 

Na dann geht´s jetzt auf in die Vorbereitung, für die nächsten Kurzstrecken,

 

Und keiner wird hier bei Wind und Wetter den Kopf in den Sand stecken,

 

für den Xletix verhänge ich hiermit ein Verletzungsverbot,

 

denn wir brauchen euch alle in unserem Boot.

 

Und das sag ich mit dem erhoben Mutti-Zeigefinger,

 

denn wir sind die HAWLINGER!!!!

 

 

 

Die Anja

 

 

23.04.2016 -  7. Offene Meisterschaft Drachenboot Langstrecke und Bestenermittlung

Irgendwie kam dieses Thema seit 2 Jahren immer mal wieder  so auf: „Lasst uns doch mal zu einer Deutschen Meisterschaft fahren!“ Lag vielleicht daran, dass einer unserer Jungs schon einmal bei einem anderen Team diese Erfahrung sammeln konnte und meinte „dit könn wa och mal machen“.

So fiel dann letzten November (als wir den Finger dann mal gezogen bekamen) die Entscheidung: Machen wa! Zumal die Langstrecke doch tatsächlich auf unserer 2. Heimatstrecke in Saarbrücken ausgefahren werden sollte. Das überzeugte dann auch die letzten Zweifl(ling)er.

Wenn Langstrecke, dann Langstrecke!

Definitiv ist hier mehr Aufwand zur Vorbereitung nötig, als üblicherweise für eine Regatta. Aber unsere Brains organisierten sich die Finger wund, schickten alle zum Arzt, nervten die Verbände, das Org.-Team in Saarbrücken und wer oder was sonst noch so nötig war und schließlich war es soweit: Freitag starteten wir mit unseren Bussen frisch geduscht und teilweise mit unseren gesamten Hausständen in die Morgenröte, erwartungsfroh, welche Dinge da unten auf uns warten würden.

Ebenfalls im Vorfeld muss erwähnt werden, dass wir herbe Einschnitte in der Personalplanung zu verkraften hatten und unter anderem auf Franzl und Vanessa verzichten mussten. Es fehlten uns 3 Männer und ein/e Steuermann/frau, Mist! Also hieß es kreativ sein … Einen Steuermann, und was für einen(!), fanden wir mit Torsten aus Leutenbach im Schwabenland. Ihn lernten unsere Teilnehmer beim ersten Stormy Water (Steuerleutelehrgang für Profis – Schöne Grüße Thilo ;-) in Saarbrücken als Trainer kennen. Bereits im Vorfeld spornte er uns zum ordentlichen Training an und macht uns klar, was er von uns erwartete! Nur das Beste! Von einigen kamen dann auch recht ängstliche Fragen, ob er weiß, wer wir eigentlich sind. Ich glaub, es hatten einige Manschetten vor ihm aber als er sich am Freitag vorstellte, war allen klar: Der passt! Dann kam unser Kay auf die Idee, mal die Patrizia vom Regattaverein Saar zu fragen, ob sie nicht wen kennen würde, naja und das tat sie: den Heiko aus Beeskow (Team Spreeteufel), der auch in Vorbereitung seiner Aufnahme ins Nationalteam sehr daran interessiert war, bei der DM mitzufahren und den Thomas aus Saarbrücken (Team Saarwölfe), dessen Team sich dann doch gegen eine Teilnahme entschieden hatte. Thomas‘ Filius Philipp wäre auch sehr gerne mitgefahren, hielt sich noch bis zur letzten Minute als Ersatzmann bereit. An dieser Stelle schon mal ganz vielen Dank für Euer Engagement. Ich denke jeder Teamcaptain kennt diese Probleme und weiß, wie schwer es ist, eine Mannschaft zusammenzubasteln. Dass wir dann auch noch auf so motivierte und herzliche Menschen gestoßen sind, kann man wirklich nur als echtes Glück bezeichnen. Ich hoffe, ihr habt euch bei uns auch wohlgefühlt.

Da bei so einer Meisterschaft davon ausgegangen wird, dass man auch was drauf hat, hat unser Thomas extra organisiert, dass jeder  in jeder Nacht woanders schläft und man sich gut überlegen musste, wer wie wo wann mit wem … um es kurz zu machen: wir können sehr stolz auf uns sein, jeder hat sich immer an richtiger Stelle eingefunden und es kam auch kleidungs- und partnertechnisch zu keinen Komplikationen oder Verwechslungen.

Nachdem wir es irgendwie schafften, uns und unser Marjellchen durch die Republik zu transportieren, stiegen wir noch zu einer kleinen Kennenlernfahrt mit Thomas, Philipp und Torsten in unseren Kahn und drehten eine kleine Runde auf der Saar. Torsten erwies sich hier als echter Naturbursche und zeigte uns die einheimische Flora. J Sehr beeindruckend!

Abends trafen wir uns dann auch noch zur Kohlenhydrataufnahme beim Italiener, spätestens hier wurde klar ... dit passt mit uns. Viel gelacht und den Bauch voll mit Pasta, Pizza und Salat (!) kehrten wir dann in unsere Unterkünfte ein und versuchten zu schlafen.

Samstag: S’räänd! Und : Isch hann kalt. (Saarländisch für Anfänger)

Aber jammern hilft nischt, rein in die Klamottenschichten und ab an die Saar. Auch hier wieder einiges anders, als bei „normalen“ Rennen. Unser Marjellchen musste doch tatsächlich gewogen werden, wobei ich das ja etwas unschicklich für Damen finde. Aber fit ist ja das neue dünn und unser Mädel ist doch tatsächlich so fit, dass ein Gewichtchen mit rein musste, naja, Ordnung muss sein.

Anett erwies sich als neuer Artdirector und bastelte mal eben auf die Schnelle ein Super Hawlinger Fan Banner. Einfach Klasse! Unser Basislager haben unsere Jungens aufgrund der Witterungsbedingungen unter einer Brücke aufgeschlagen. Das erwies sich als clevere Idee, denn der Regen hörte tatsächlich erst am Abend auf. Irgendwie verging die Zeit wie im Flug, einen Kaffee und schon war es Zeit für die Erwärmung. Unser Daniel hat sich mal wieder gaaaanz neue Moves überlegt und so zappelten wir ehrlich bemüht an der Uferpromenade herum. Also warm wird mir dann jedenfalls … Um uns auch noch mental einzustimmen, hielt unser Kay noch eine Brandrede und ab ging die Luzie.

Rein mit Marjellchen in die Saar. Wir hatten uns ja durch unser Vorabendtraining schon ein Bild machen können und uns so eine gute Einwasserstelle herausgesucht. So, einfahren und in die Bewegung finden.  Torsten appellierte auch noch mal an alle, sich auf die nun folgenden Schmerzen einzulassen (oh ja, er hatte ja soooo recht) und dann ging es eigentlich schon zum Start. Dieser wurde als fliegender Start gefahren und erwies sich als durch die Bank weg schwierig für alle Teams und auch wir verschenkten hier einige Sekunden …

An sich war der Start sehr gut, wir zischten gut ab und Daniel und Benny hatten zu tun, die Frequenz herunterzubekommen. Auf Grund der Strömung war der Weg zur Wende gefühlt einfach mal eeeewig weit. Aber wir gaben, angefeuert von Felix und Torsten, alle was nur ging. Das Starterfeld zog sich auch ziemlich schnell auseinander, nur wir hingen irgendwie an der Mannschaft vor uns fest, als wir da aber dann vorbei fahren konnten, fanden wir auch ganz gut in unseren Rhythmus. Dann kam endlich diese verka…. heiß ersehnte Wende. Nachdem sie endlich vorbei war, konnten wir die Vorteile der Strömung nutzen und machten uns auf den Heimweg. Das versucht man sich dann immer einzureden. „Berg ab, Berg ab, Berg ab“ geht mir mein Mantra durch den Kopf und nu fängt wirklich alles an zu brennen. Von den Fingern bis in die Füße vom Festmachen. SCHMERZ! Aber kein Ende in Sicht, also weiter, noch mehr Druck und lang bleiben. „MAAACHT DIE ARME LAAAANG“ brüllt es hinter mir. OK, mach ich. Noch mehr reißen, alles was geht. Noch 1.000 m, noch 500 m, Loooos ... und dann endlich durch.

Krasskrasskrass … geschafft!

Auf Grund der Kälte lieber mal gleich raus und trocken legen, ach, einfach immer wieder schön, wie gut sich trockene Sachen anfühlen. Und dann Eierlikör aus Magdala ... ein Traum!

Siegerehrung im Amphitheater, eine würdige Kulisse. Thilo Regitz, vom Regattaverein Saar als Organisator, begrüßte alle Teams und nachdem auch die Damen und Herren aus der Politik und vom Kanuverband zu Wort gekommen waren, wurden dann die Platzierungen verkündet. Wir haben uns den 7. Platz erkämpft mit einer doch recht guten Zeit von 36:32,16. Da lässt sich doch drauf aufbauen. Abends im Stammlokal (ja, die Hawlinger haben ein Stammlokal in Saarbrücken!) im Stiefel trafen wir uns alle auch noch zum Essen, wir haben sooooo viel gelacht. Und je später der Abend desto besser die Gäste, auch Patrizia und Thilo schneiten noch auf ein paar Hoorische herein.  Tja, und das wars eigentlich, noch ein lecker Absacker in Form von selbstgemachten Brombeerlikör und ein zwei Bierchen und ab in die Falle!

Es war mal wieder ein richtig tolles Wochenende, mit den Kids, unseren neuen Donnerbuddys Heiko, Thomas und Phillip und natürlich Torsten.

 

Andrea

 

 

Zwei Eier in der großen, weiten Welt... von Torsten

 

„Hoffentlich gehen sie vorsichtig mit ihm um. Er ist doch soooooooo empfindlich“ dachte Vanessa. Sie hatte ihren Franzl kurz nach dem Einstieg aus den Augen verloren. Er musste in die vordere und sie kam in die hintere Gepäckablage. Aus Gründen der Trimmung, wurde ihr erklärt.

 

Sie hatten eine Bootstour in Saarbrücken gebucht. Was sie sich anfangs noch sehr lustig und angenehm  vorstellten, entpuppte sich an diesem Samstag als eine Herausforderung. Das Wetter  hatte über Nacht umgeschlagen. Als die Bootsbesatzung am  Vortag das erste Mal auf ihren Steuermann traf,  war die Welt noch in Ordnung. Es war warm und die Sonne schien. Am Samstag jedoch – es ist der Tag der gebuchten Tour – ist alles anders. Es ist kalt, es regnet und es gibt noch so viel zu tun.

 

Ihre Tour hatten sie bei den Hawlingern gebucht und das, zeigte sich von Anfang an, war ein Glückstreffer, denn die gesamte Mannschaft ließ sich trotz der widrigen, äußeren Umstände nicht die geniale Stimmung versauen. Welchen Aufwand diese Tour bedeutete, wurde ihr erst klar, als das Boot erst  verwogen und dann auch noch Einbauten, wie Pumpe und Sprechanlage montiert wurden.

 

Vanessa und Franzl staunten nicht schlecht, als einzelne Teammitglieder wie Flummies  über die matschige Wiese sausten und später die komplette Mannschaft mit ihren Ausweisen um den Hals nach ausgiebigem Erwärmen das Boot ins Wasser wuchtete.  Die Tour schien zu starten, als sich alle Paddler beim Organisator einchecken mussten.

 

Der Countdown lief. Vanessa rief noch aufgeregt nach ihrem Freund Franzl und dann verschlief der Steuermann auch schon gewaltig den Start.  Dies musste nun die Mannschaft ausbaden und 2 km später hatte sich das Team soweit wieder gefangen, dass die Abstände zu den in der Zwischenzeit vorausfahrenden Booten stabil wurden  und die Abstände nach hinten sich kontinuierlich vergrößerten.

 

Nach der Wende (ihr wisst schon, was ich meine…) war aus  der hinteren Gepäckablage deutlich zu erkennen, dass sich vor unserem Boot vier Kontrahenten ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten. Nun packten Vanessa und Franzl auch das Rennfieber und sie feuerten lauthals ihr eigenes Team an, denn gern wären sie auch um die vorderen Plätze mitgefahren. Die Konzentration, Anstrengung und Lautstärke stieg noch einmal gewaltig an und der „leicht“ übergewichtige Steuermann trat Vanessa noch versehentlich auf den Kopf. Mit verheerenden Folgen…

 

Im Ziel waren Vanessa und Franzl dann doch total fertig vor Anspannung und Anstrengung. Das Boot von den Hawlingern war zum Schluss zwei Minuten langsamer als die Sieger. Und das ist echt  nicht viel. In der Zeit kann man ja noch nicht mal ein Ei kochen. Auch kein halbes…

 

Und so tolle Erlebnisse, wie hier in Saarbrücken, die hat man selten.  Auch nicht auf einer Fernreise. Noch nicht mal auf einem Trip nach Thailand.

 

Denn…

 

…warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah…

 

 

 

Der Torsten

 

Blossin 09.04.2016 .. Von René aus Strausberg

Ein Erlebnis der besonderen Art….

Nachdem die Drachenbootfreunde Strausberg die Indoorsaison mit dem Training am 01.04.2016 beendet hatten, ging es nun wieder zum Bolzen des Grundlagen– Ausdauertrainings auf den schönen Strausssee.

In der Woche vor dem 01.04.2016 (kein verfrühter Aprilscherz) ereilte uns ein Hilferuf der Hawlinger. Kay fragte an, ob nicht jemand von uns Lust hätte, am 08.04.2016 ihr Team bei der Longrace in Blossin zu unterstützen. Puuhh über 11 km am Stück paddeln. Dann noch am Anfang der Saison. Das sind wir nicht gewohnt. Nur René hatte schon einmal Erfahrungen im Jahr 2014 gesammelt und die Zoocenter Dragons unterstützt. Aber, so what…., wir machen das. So erfolgte die Zusage von Tommy und René doch ziemlich kurzfristig. Am Mittwoch der letzten Woche war dann René nochmals zum Training der Hawlinger in Fürstenwalde. Dort eine kurze Trainingseinheit mit Starts und 2- mal 1200 m beidseitig paddeln. So die Einfahrt in den Verbindungskanal zwischen Wolziger See und Langer See trainiert. Am Freitag dann noch 2 Stunden Grundlagen/ Ausdauer mit den Drachenbootfreunden auf dem Strausssee. Wir waren gut vorbereitet. Am Samstag war es soweit. Die Aufregung stieg, das Wetter passte. Alle starken Teams vor Ort und alle hatten gute Laune. Los ging es wieder mit einer kräftezehrenden Erwärmung bei den Hawlingern durch den Instructor Daniel. Übrigens danke für den Muskelkater!! Dann Teamansprache und mit einem Hawlinger 3,2,1- Feuer ging es ins Boot. Die Hawlinger hatten den Startplatz 5 im ersten Block ausgelost. D. h. auf der Seeseite. Rechts daneben die Quereinsteiger und links die starken Seebären aus Rostock. Nun hieß es volle Konzentration. Are yoe ready, Attention, Schuss. Der Start war erfolgt. Ziemlich schnell lösten sich die Seebären und die Spreecoyoten vom Pulk und hatten bei der Einfahrt zum Verbindungskanal schon einen guten Vorsprung herausgefahren.

Die Hawlinger, auf gleicher Höhe mit dem Team Quereinsteigern aus Berlin. Knapp dahinter die Spreeteufel und die Zoocenter Dragons. Im Kanal gab es dann einen offenen Schlagabtausch zwischen den Hawlingern und den Quereinsteigern Die Hawlinger mit einem Schlag von ca. 68 und die Quereinsteiger unter 60. Beide Teams schenkten sich nichts und wurden prompt unter der Brücke „geblitzt“.

Zwischenzeitlich war es so eng, dass sich die Boote ansaugten und die Paddler mit ihren Paddeln kollidierten. Dadurch konnten die Quereinsteiger ein paar Meter Raum gewinnen und davon ziehen. Am Ausgang des Kanals zum langen See waren dann auch schon die Spreeteufel auf Augenhöhe der Hawlinger. Nun hieß es nicht nachlassen. Immer wieder 10 bis 20 schnelle Paddelschläge eingeworfen, angetrieben von dem stimmgewaltigen Trommler und dem Steuermann wurde durch den See gepflügt. So wurde der Angriff der Spreeteufel abgewehrt. Bis zur Wende am langen See hatte die Hawlinger die Quereinsteiger wieder eingeholt und konnten durch eine grandiose Wende an diesen vorbeifahren. Angetrieben von dieser Euphorie und durch Sicht auf die nachfolgenden Mannschaften flog das Boot regelrecht in Richtung Ziel.

Auch der zweite Startblock mit dem Fließexpress, welche 3 Minuten später gestartet waren, war schon auf dem Weg zur ersten Wende. Nun hieß es die letzten Kräfte zu mobilisieren und ab durch den Kanal, rein in den Wolziger See, um an den Rostocker Seebären und den Spreecoyoten annähernd dran zu bleiben und nicht vom Fliessexpress eingeholt zu werden.

Kurz nach der letzten Wende zeichnet es sich dann ab, dass die Hawlinger die Abstand zu den vorderen Booten nicht verkürzen konnten und der Abstand zum Fließexpress immer kleiner wurde.

Jetzt hieß es noch einmal alles geben. Schlagzahl rauf. Geschafft, die Hawlinger fuhren als drittes Boot durch das Ziel. Nun hieß es abwarten, wozu es in der Abrechnung der Zeiten aus den Startblöcken reichen würde.

Also Anlegen am Steg, Abklatschen und sich über das Erreichte freuen und für die ganz (Verrückten) noch Abkühlen der erhitzten Körper, im gefühlt 10 Grad kalten Wolziger See, brrrr.

Am Ende erreichten die Hawlinger einen guten 6. Platz in 57,096 Sec von 12 Teams, wobei zwischen dem Viertplatzierten Dragon One und den 6. nur 49 Sekunden Abstand lagen.

Für die Statistiker haben wir auch nochmal nachgerechnet. Es waren in Summe ca. 3.876 Paddelschläge für das Rennen. Respekt!!! Wir die Drachenbootfreunde Strausberg bedanken uns bei den Hawlingern für diese Erfahrung. Es hat uns super Spaß gemacht. Sollte mal wieder Hilfe nötig sein, sind wir gern dabei.

Ein großes Dankeschön geht an die Organisatoren des Rennen, die Pneumant Dragons und ein Glückwunsch an die Sieger Fließexpress und alle Platzierten.

 

René aus Strausberg

 

Auch an dieser Stelle: Super gemacht! Danke schön .-)  echt toller Teamgeist


 

Blossin 09.04.2016 .. wieviel Kilometer auch immer


12 Teams, krass stark

Treffen mit vielen Freunden

Irgendwie kälter, als gedacht

Viel gelacht

Umziehen im Darkroom

Anstrengende Erwärmung

wo war die Dehnung?

Krasses Rennen mit der Erkenntnis, wie dolle der Stormy Water Not tut

Danke Andreas

Danke Rene, Tommy, Peter & Peter, Heiko

Geiles Team

Platz 6

keiner Bock Bericht zu schreiben

In diesem Sinne… Leider zum Glück

Andrea

 

Indoor Cup Fürstenwalde 20.02.2016

 

Unser 1. Indoor Cup (der erste von Familie Rätsch bei uns Hawlingern) – Ein voller Erfolg

 

12:00 Uhr – die Spannung steigt

Bereits um 12.00 Uhr fanden wir uns schon in der Schwimmhalle ein, Zeit genug, um schon mal die anderen Teams abzuchecken. Aber was wir sahen, ließ unsere Aufregung noch mehr steigern, große muskelbepackte Männer und die Frauen waren auch nicht zu verachten.

Langsam trafen auch alle anderen ein und Angst und Aufregung machte sich breit.

Vanessa, Stephan, Kathrin, Anett, Kay W., Jens, Sissy, Benny, Max, Kay L. und Andrea, Thomas, Björni und ich, somit waren wir komplett.

 

13.00 Uhr – Ist mir schlecht

Jetzt heißt es umziehen und sich seelisch und moralisch auf das Rennen vorzubereiten. Aber wie bereitet man sich vor, wenn einem eigentlich zum weglaufen zumute ist??? Aber zum Glück bin ich nicht alleine und merke schnell, dass es auch den anderen nicht wirklich besser geht. Wir sitzen schließlich alle im selben Boot!!! Also heißt es erst einmal, ruhiger werden und alles auf sich zukommen lassen – wird schon irgendwie werden.

 

13:30 Uhr – Lasst die Spiele beginnen

Die Gruppen sind ausgelost, wir waren in der C-Gruppe – keine Ahnung was das zu bedeuten hat, aber wird schon. Mit uns in der Gruppe sind die NCC Baudrachen, die FGL und die Köriser Germanen.

Unser erstes Rennen sollte dann gegen die German stattfinden. Jetzt wuchs meine Aufregung ins Unermessliche, aber Aufgeben steht nicht zur Debatte, also Augen zu und durch.

Kurz vor dem Rennen erst einmal warm machen und Kraft aus den Worten des Trainers sammeln.

 

Björni und Benny vorne, dann Kathrin und Vanessa, Anett und ich und dahinter Jens und Kay W., volle Konzentration,…

Are you ready? Attention! …. GOOOOO!!!

Jetzt Paddeln was das Zeug hält, von draußen dringen nur die Stimmen von Vanessa, Stephan, Andrea zu mir, die brüllen, was das Zeug hält!!! Dann die Glocke, das Rennen zu Ende, aber wer hat denn nun gewonnen??? Mein Blick zu den 3 und tatsächlich, SIIEEGGGG, wir haben gewonnen!!!!

Oh man tut das gut, erstes Rennen, erster Sieg!!! Abklatschen, den Worten des Trainers lauschen, genießen, bevor es dann gegen die Baudrachen geht. Trotz der starken Worte von Kay ging das 2. Rennen an die Baudrachen. Aber Köpfe nicht hängen lassen, noch ist alles offen.

Das 3. Rennen wieder gegen die Germanen, was wir souverän für uns entschieden. Somit war klar, dass unsere weiteren Rennen in der Sportklasse stattfinden! Unser Etappenziel war somit erreicht!

Wow Sportklasse, wie geil ist das denn!!!!

Das 4. Rennen nochmal gegen die Baudrachen, was sie wieder für sich entschieden, aber wir machten es ihnen schwerer.

 

Jetzt die Sportklasse, 5. Rennen gegen die Pneumant Dragon. Diesmal machte ich Pause, was aber nicht weniger aufregend ist, die Mädels und Jungs steigen ins Boot, die Spannung steigt, alles oder nicht, verlieren gibt es nicht, wir wollen mehr. Ein Rennen draußen und meine Stimme ist weg und meine Nerven liegen blank – Respekt an alle Fans!!!

Unsere Jungs und Mädels machen einen super Job und gewinnen das Rennen!!!

Nun ging es gegen die Mannschaft Ohne Takt, leider ohne Erfolg.

 

Im 7. Rennen hieß es wieder alles oder nix, unser längstes Rennen im Wettbewerb, aber die Mannschaft wollte es!!!

Nach ca. einer Minute riskierte ich einen Blick nach vorn und sch… wie sollten wir das schaffen, wenn wir so schräg sind, aber sch…egal, ich will gewinnen, wenn das Ding hier schon so lange dauert, dann der Brüller von vorn, Benny der uns angetrieben hat, Andrea und Kay von der Seite und tatsächlich, SIIEEEGGGGG!!!! Platz 4 war uns sicher!!!!

Die Stimmung bombastisch, die Anstrengung hat sich gelohnt, man bin ich stolz auf uns!!!

 

So nun sollte es um die Plätze 1-4 gehen und wie es der Zufall will, wieder gegen die Baudrachen.

Was ist noch drin, wie sehr hat uns das Rennen gerade geschlaucht???

Die Spannung steigt, wir sind auf den Weg uns die kurzen Paddeln zu ergattern und dann???

Bank auf unserer Seite 2. Reihe kaputt!!! Zwangspause!

Nach einer längeren Pause ging es dann doch weiter. Wir haben es den Baudrachen nicht leicht gemacht, aber dann doch verloren!!!

 

PLATZ 4 !!!! Und nur die Zoocenter Dragons, die Strausberger Ohne Takt und NCC Baudrachen vor uns, wie geil ist das denn!!!!!

 

Die Diana


 

 

Saarbrücken III mit 2 x Magdala 10.10.2015

 Saarbrücken, das war es also wieder. Da freut man sich das ganze Jahr lang, fiebert der Anmeldung hingegen, bereitet lauter Dinge vor, macht komische Bilder in orangenen Perücken [...] und jetzt sitzen wir schon wieder mit schmerzenden Knochen im Auto Richtung Heimat. Aber so weit, so gut.

Mit insgesamt 45 zusammen startenden Mannschaften versprach der diesjährige Monkey Jumble wieder etwas ganz Besonderes zu sein. (Gut, besonders war der Monkey Jumble sowieso schon immer, sonst wären wir nicht immer so wahnsinnig und würden die 800 km wieder und wieder auf uns nehmen.)

Aber wohin sollte unser Weg dieses Jahr gehen? Wieder endlose Zusammenstöße, Fahrten nebeneinander und der Verlust unseres Kopfes? Och nö, dieses Jahr wollten wir (halbwegs) unsere Ruhe haben.

Nachdem unsere Rechnung im letzten Jahr, stilvoll mit gemietetem Reisebus über Nacht anzureisen, ja eher mit schmerzenden Gliedmaßen als in allem anderen endete, entschieden wir uns dieses Jahr wieder für die herkömmliche Variante.

So machten wir uns hoffnungsvoll am Freitag mit Transportern, Autos und unserem Marjellchen im Gepäck auf den endlosen Weg in den Westen, sammelten unseren Felix noch fix in Leipzig ein und ließen natürlich die Weltbeste Bratwurst "nach Thüringer Art" (Flo - sorry, aber was hast du bitte sonst in Thüringen erwartet?) auch nicht aus.

In unserer Jugendherberge, die sich für uns inzwischen wie zu Hause ankommen anfühlt, stieg die Anspannung mehr und mehr und sorgte für schlaflose Nächte. Oder lag das doch am Schlagzeugspieler, der keine Ruhe geben wollte? Ich weiß es nicht. Somit klingelten nicht allzu viel später unsere Wecker und der Weg ging schnellstens Richtung Saar Ufer. Marjellchen schien ihre erste Nacht weit, weit weg von zu Hause gut überstanden zu haben und wir machten uns ans präparieren.

Neumodisch wie die Hawlinger so sind, sprangen wir dieses Jahr auch auf den „alles-anbringen-was-nur-geht Zug“ auf und bastelten Fußstützen, unzählige Kameras und natürlich unsere Pumpe á la Baumeister Daniel ans Boot. Gott sei Dank passten noch 2 Schöpfer rein, aber dazu später mehr.

Als alle Ingenieure ihre Arbeiten erledigt hatten, wurde Marjellchen in die Saar gelassen um schon einmal am Wasser zu schnuppern.

Wir eröffneten danach auf der Wiese  neben Hundehaufen und anderen Sportlern unseren Kreis und Daniel tat, was Daniel gerne tut - kombinierte Erwärmung. Manchmal habe ich echt das Gefühl, der Kerl denkt, wir paddeln mit unseren Beinen statt mit unseren Armen.

13:45 war die Zeit schließlich reif: Unser Boot unter den unzähligen anderen am Ufer finden, einsteigen und probieren loszukommen. Kleine Runde gedreht, dann wurde es voll im Wasser und vor allem Ernst.

Dank unserem Engagement bei der Anmeldung durften wir durch die Menge krauchen und es uns in der Startreihe 2 bequem machen. Dann ging alles schon viel zu schnell. Kaum gestanden, ging die wahnsinnige Startmusik auch schon los, Felix war ganz konzentriert auf die Linienrichter, der Rest atmete noch einmal durch, ich schaute ein letztes Mal nach hinten um die Gegner zu beobachten - über 40 Boote hinter uns. Was für ein Bild.

"Showtime" brüllte die Stimme der Musik, alle holten ein letztes Mal tief Luft. Die Kanone löste aus und Linda bekam daraufhin am Rand (wie alle ihre Vorgänger) natürlich auch kein ruckelfreies Video hin.

Wir schossen aus unserer Position und machten alles, was wir so banal im Training geübt hatten: Vor die Rheingauner neben uns, vorbei an den AWO Drachen vor uns. Ziel erreicht, ruhiges Wasser und freie Fahrt bis zur ersten Wende. Ich dachte kurzzeitig ans letzte Jahr, schaute zurück, hinter uns kämpften alle mit sich selbst und den Wellen. Die ersten kollidierten, die ersten liefen mit Wasser voll. Genau wie wir im letzten Jahr.

Doch dieses Mal machten wir alles richtig und wurden als so ziemlich einziger mit einer ruhigen Wende belohnt. Lang weiter, kamen uns plötzlich Wellen mit doppelter Bootshöhe entgegen. Die DLRG. Kurzerhand wurde Marjellchen zum Wellenbrecher und der Wassereinbruch machte sich an den Füßen bemerkbar. Bester Zeitpunkt für die monatelange Tüftelei von Daniel. Angemacht, abgewartet - Mist: Pumpe kaputt. Egal, also weiter zur nächsten Wende. Wir haben weiter im relativ ruhigen Wasser gegraben, blieben richtig schön lang und machten unsere Kilometer bis zum Richtungswechsel. Das war herrlich mit anzusehen, viel mehr hatte ich ja währenddessen nicht wirklich zu tun.

Angekommen an der zweiten Wende arbeiteten sich langsam die am Start abgehängten Rheingauner näher, zogen noch einmal kräftig an und erwischten die Wende anscheinend einen Tick besser als wir.

Nun nebeneinander ging die 3,6 km lange Reise zur letzten Wende weiter und der Kampf war eröffnet. Wir schenkten uns keinen Zentimeter und hatten nie mehr als einen Meter Luft zwischen uns. Wir kamen beide nicht weg, lagen auf dem gleichen Trainingsstand und alles anziehen und Druck erhöhen brachte nichts. Das sollte eng werden. Unser einziges Problem: Der Platz am Ufer. Die Kilometer vergingen viel zu schnell und das Duell endete mit einem fairen Manöver der Rheingauner um uns an der Wende loszuwerden. Leider mit Erfolg - wir hatten keinen Platz um mitzuziehen.

Mit nun einer halben Bootslänge hinter dem Gegner ging es auf die letzten 2 km des Jahres. Jetzt musste alles raus, was noch an Reserven da war. Die Arme und Rücken schmerzten, ja, sogar meine. Wir schenkten uns weiter keinen Zentimeter, bis wir plötzlich Besuch von Hinten bekamen und langsam aber sicher abgedrängt wurden. Die Paddel knallten, einige Hände wurden getroffen. Einen besseren Kontrast zum Start konnte der letzte Kilometer wohl kaum liefern.

Als eindeutig hinten liegendes Boot den anderen mehrmals absichtlich zu rammen anstatt fair zu überholen ist meiner Meinung nach kein sportliches Verhalten mehr, aber das muss halt jeder selbst wissen.

Wir hielten trotz aller Schmerzen bis zum Schluss erfolgreich gegen, auch wenn die Rheingauner leider auf zwei Bootslängen weg waren. Aus war der Traum.

Kurz vor der Zieldurchfahrt musste ich trotzdem schon grinsen, weil mir in den Kopf schoss wie schön wir unser Rennen durchgefahren sind - egal was für ein Platz es am Ende werden sollte.

Ich beendete die 11 km mit einem kräftigen "Durch", woraufhin alle scheinbar am liebsten zusammenbrechen wollten. Kurz nicht aufgepasst waren wir kurz davor, die Nummer 3 der gekenterten Boote zu kassieren, aber: noch einmal Glück gehabt.

Nach kurzer Pause, zum Beruhigen, holten wir unser kleines Mädchen aus dem Wasser, legten uns trocken und holten die wohlverdienten Isotonischen Getränke hervor. Das war einfach ein super Rennen, jeder hat sein Bestes gegeben und wir haben gezeigt dass wir uns nicht verstecken müssen. Das wurde nicht zuletzt bei der Siegerehrung mit einem fulminanten 11. Platz bestätigt - wir haben uns wieder einmal verbessert!  Dazu haben wir gleich zwei Neckardrachenboote hinter uns gelassen. (Nagut, eins ist gekentert. Klingt trotzdem gut.) Damit waren zwei unserer drei Ziele für das Wochenende erledigt.

Ziel drei wurde anschließend im gemütlichen Ausklang des Abends von einigen mehr, von einigen weniger erledigt: Froschschenkel probieren! Ich hätte nicht gedacht, dass Unterschenkel so lecker sein können. Danke nochmal an unsere Andrea für den Tipp.

Außerdem danken wir wieder einmal unseren Langstrecken-Hawlingern Yvonne, Karsten, Silva und Olli, dass sie jedes Jahr erneut mit uns auf diese verrückte Reise gehen. Im nächsten Jahr sehen wir uns alle dort wieder. Wir wollen die Top 10. (Und natürlich den Affenstab. ;-))

 

Die Steuerfrau

Anmerkung Andrea: Das ist unsere Vanessa J

 

13. Reinickendorf-Cup Strandbad Lübars – war das schön !

 

Der Reinickendorf-Cup ist für uns Hawlinger immer als käme man nach Hause. Und auch in diesem Jahr haben wir uns dank der tollen Organisation der Borussen Drachen gleich heimisch gefühlt. Das Wetter zeigte sich wieder von seiner besten Seite und das Toilettenhäuschen auf dem Hügel erwartete bereits die Ankunft der zahlreichen Paddler(innen). Nachdem wir unser heimisches Lager nun bezogen, das gemeinsame Frühstück genossen und die ersten Eindrücke gesammelt hatten, war es an der Zeit, uns auf das erste Rennen des Tages vorzubereiten. In diesem Jahr erhielten wir zusätzliche Unterstützung von Dirk von den Pulsedrivern.

 

Lieber Dirk, an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für deine Unterstützung. Wir haben uns sehr gefreut, dass du dich an diesem sonnigen Samstag dazu bereit erklärt hast, dir ein Hawlinger-Shirt anzuziehen, um mit uns gemeinsam die Rennstrecke zu erobern.

 

Drill-Sergant Daniel nahm seine Aufgabe, die schlappen Hawlinger-Körper auf Touren zu bringen wie immer sehr ernst und hat es auch dieses mal wieder geschafft, unseren Blutdruck nach oben zu treiben, sei es durch die Intensität oder die Auswahl der Übungen. Schlussendlich waren wir alle heiß, ins Boot einzusteigen.

 

Das erste Rennen brachten wir erfolgreich mit viel Kraft hinter uns, das zweite Rennen nach einer relativ kurzen Erholungsphase dann mit Kraft und Köpfchen gleichfalls.

 

Und so hangelten wir uns durch den Tag von Rennen zu Rennen, immer in der Hoffnung, den einschwörenden Worten von Kay gerecht zu werden und unsere Zeiten möglichst zu verbessern.

 

Und dazwischen? Im Rennen haben wir alle das gleiche Ziel, aber die Pausen sind meist der individuellen Regeneration vorbehalten, aber für mich waren die Pausen im Strandbad Lübars eine der schönsten Pausen, ever. Ihr Hawlinger seid ein Teil Familie für mich und ich liebe jeden einzelnen von euch trotz, oder gerade wegen seiner ganz individuellen Eigenschaften. Mit niemandem sonst würde ich die schlimmsten und besten Ergüsse der 80er und 90er Musikgeschichte frei interpretiert zum Besten geben. Und es stimmt, da wo gesungen wird da lass dich nieder, böse Menschen haben keine Lieder. Es war mir wie immer ein Fest mit euch und mögen wir noch viele Jahre die Liebe zur Gemeinschaft auf unseren Paddelblättern tragen.

 

Nun aber zurück zum Renngeschehen. Am frühen Nachmittag stand es dann fest: A-Finale Sport wird mit den Hawlingern gefahren. Das alleine war für uns bereits Grund zur Freude, denn nach dem 1. Platz im B-Finale (6.) aus dem letzten Jahr, war alles, das jetzt noch kam Bonus. Aber darauf wollten wir uns natürlich nicht ausruhen. Daniel gab bei der Erwärmung nochmals alles, um uns für das Finale fit zu machen und auch Kays einschwörende Worte klangen in unseren Köpfen noch lange nach. Dann gab es für uns kein Zurück mehr. Gemeinsam fuhren wir ein letztes Mal an diesem Tag zum Start. Begleitet von den fröhlichen Rufen unserer NCC-Freunde, die für uns im Laufe der vielen Jahre der Drachenbootrennen so wichtig geworden sind. Dann hieß es ein letztes Mal Are you ready? Attention! Go! Mit aller Kraft, die wir noch aufbringen konnten, fuhren wir los. Gemeinsam.

 

Bei der Siegerehrung dann für uns die Gewissheit: Platz 4. Die Freude über die tolle Platzierung, ein kühles Bier und die Erleichterung, es endlich geschafft zu haben, ließen den Tag am Strand von Lübars ausklingen.

 

Am Ende ist es nicht immer das Ziel, das den Erfolg bringt, sondern der Weg, den wir bis dahin zurückgelegt haben. Mit Liebe im Herzen und Kraft am Paddel steht einer für den anderen ein.

 

Wir freuen uns auf ein nächstes Jahr mit den Borussen-Drachen, dem Toiletten-Häuschen auf dem Hügel und auf alte und neue Freunde.

 

Alles Liebe die Linda

 

24. Schweriner Regatta: Warum ist denn noch kein Bier im Pokal oder: Nach der Erwärmung bin ich fast fertiger als nach dem Rennen

 

Heute gibt es einen Regattabericht mal aus der 1,71m-Perspektive meiner Wenigkeit, Johanna.

Seit einigen Monaten darf ich jetzt glücklicherweise schon bei den Hawlingern mitpaddeln. Ich fühle mich wie ein Küken in einer großen, liebevollen Familie, deren Nest zweimal wöchentlich mit viel Spaß, aber auch Disziplin spreeabwärts ausgeführt wird.

Mit diesem Team also durfte ich das Wochenende bei der großen Drachenbootregatta in Schwerin verbringen. Für mich hieß es, am Freitag, dem 14.08.2015, um 14.20 Uhr bereit und mit gepackten Taschen vor der Tür zu stehen. Ebenfalls im Gepäck den Schlafsack, denn, wie ein wahrer Hawlinger seine Regatta beginnt, so kam von vornherein die erste Hiobsbotschaft: Die Leute vor uns hatten eines unserer Hostelzimmer in Schwerin komplett geflutet, mitsamt Betten und Bettzeug. Als ob uns das ein Hindernis wäre!

Beinahe pünktlich wurde ich von Vanessa, Sissi, Max, Benny und Franzl mit dem Kleinbus abgeholt. Mit guter Laune und einer Menge Tatendrang ging es dann auf die Autobahn. Nach gerade einmal einer knappen halben Stunde standen wir auch schon im Stau, keine 100m hinter einem wirklich schlimmen Unfall. In Ungewissheit, wie lange die Notversorgung und die Räumungsarbeiten dauern würden, überbrückten wir die letztlich 4h Wartezeit bei 38°C durch Quatscherei mit unseren Autonachbarn, dem respektvollen Beobachten der Johanniter, die die Stau-Wartenden mit Wasser versorgten und dem Verzehr der Lachgummis, die eigentlich für die Regatta gedacht waren. Als alles wieder geräumt war, kamen wir nach weiteren zwei Stunden Fahrt vergleichsweise ereignislos endlich in Schwerin an; um 45 Minuten verspätet zum reservierten Abendessen, aber glücklich, alle anderen unbeschadet wiederzusehen.

 

Nun ging es also ins Fischrestaurant LUKAS, wo wir, auf drei Tische verteilt,

die auf uns zugeschnittene Speisekarte von vorn bis hinten auskosteten, bis wir schließlich gegen Mitternacht satt und zufrieden in unsere Betten fielen (die schließlich doch für alle in irgendeiner Art bereitstanden). Am Samstag hieß es dann um 6.30 Uhr aufstehen, nach einem sehr leckeren Frühstück ging es motiviert zum Pfaffenteich, wo unser Zelt schon auf uns wartete, dank der Vorarbeit von Thomas, Michel, Kevin und Jens.
Für uns begann der Wettkampf um den „Großen Preis von Schwerin“, neben dem es auch noch die Business-Races und den Meister-Cup gab; insgesamt waren um die 100 Teams anwesend, egal ob Mixed-, Frauen- oder Open-Mannschaften.

Um 10.16 Uhr ging es zum 1. Vorlauf für uns … doch halt! Was kommt davor?
Natürlich eine Deluxe-Erwärmung nach Daniel'scher Art.

Also nachdem wir gesichert hatten, dass wir nicht nur durch unsere motorischen Begabungen der Knie-Fuß-Koordination, sondern auch durch unser respekteinflößendes „Hawlinger, 3,2,1, FEUER!“ schon mal die ersten Fans gesammelt hatten, ging es an den Start für die 200m-Strecke.

Mit einer Zeit von 00:50,04 min haben wir einen guten Anfang geleistet und waren bis zum Schluss unter den Besten des ersten Vorlaufs. Nicht sehr lange erschien die Zeit bis zu unserem zweiten Vorlauf, für den wir uns wieder vornahmen, unser Bestes zu geben, da die beiden Zeiten addiert würden und sich daraus dann die Klasse ergab, in der man fährt - die Top 30 in der Premium-, alle weiteren in der Sportklasse. Wir hatten ein super Gefühl, und die Zeit sagte uns anschließend auch, dass wir uns mit einer 00:50,26 nicht viel verschlechtert hatten.

Für Samstag sollte es das auch schon wieder gewesen sein mit den 200m, deren nächster Zwischenlauf erst am Sonntag fortgesetzt wurde. Doch damit war der Tag nicht vorbei!

Während wir uns mit Crêpes, Musik und Seifenblasen ablenkten, warteten wir auf den Beginn der etwas-über-900m-Strecke (im Volksmund auf 1000m aufgerundet).
Dort durften wir um 15.30 Uhr als fünfte Mannschaft mit den Besten starten aufgrund unserer

bisher erbrachten guten Leistungen.

Mit 04:26,77 min haben wir uns sehr ins Zeug gelegt und schließlich bei der Siegerehrung, die für diese Strecke noch am gleichen Abend stattfand, den 11. Platz von 56 belegt- ein gutes Ergebnis, das anschließend im spontan reservierten Burger Restaurant noch gefeiert wurde; auch direkt um den Pfaffenteich hatten noch viele Stände geöffnet und um 22.45 Uhr gab es sogar noch ein riesiges Feuerwerk. Erschöpft, aber mit den bisherigen Erzeugnissen des Wochenendes zufrieden, fielen wir gegen halb 12 ins Bett.

Am Sonntag, dem 16.08., begann unser Tag mit dem letzten bunten Frühstück und dem Zusammenpacken unserer Sachen. Als wir alles in die Autos geladen und uns von unserem verrückten, aber netten „Hostel-Papi“ verabschiedet hatten, spazierten wir mit unseren Paddeln unserem Zwischenlauf um 11.16 Uhr entgegen. Selbstverständlich wieder mit einer vorherigen Erwärmung, die uns jedes Mal mehr schwitzen lässt als die Rennen an sich, blickten wir dem ersten Lauf des Tages freudig entgegen- und nicht ohne Grund ! 00:49,60 – endlich die ersehnte 49er-Zeit! Aufgrund dessen hatten wir die Möglichkeit, noch einen weiteren Lauf im Halbfinale zu fahren, der nur den Besten ermöglicht wurde. Auch diesen fuhren wir mit einer super Zeit von 00:49,83 ein. In Anbetracht unserer Gegner in diesem Lauf war klar, dass wir „nur“ ins B-Finale kommen würden, aber hey- es galt, sich einen der Plätze 7-12 zu verdienen!

Als wir um kurz nach 15 Uhr ins Boot stiegen, um nochmal alles zu geben, war es ein soooo knappes Rennen, man hätte meinen können, beinahe alle 6 Boote seien gleichzeitig durchs Ziel gefahren. Natürlich ging es auch nicht gleich an den Steg zurück, sondern erstmal zu den Kontrahenten/Mitpaddlern, um sich gemeinsam das A-Finale anzusehen, und was für ein Lauf!

Alle zusammen paddelten wir ans Ufer zurück und blieben eisern sitzen, um uns im Boot die Siegerehrung anzuhören. 3. Platz B-Finale: die Black Waves.. Mist! Die waren doch klar vor uns drin! Also wohl kein Pokal für uns... doch dann: 2. Platz geeeht an Boot 2, die Hawlinger!!

Whoop whoop ! Wir haben uns kaum eingekriegt. Nach der Siegerehrung verließen wir noch mit einem lauten „Wer hat die dicksten Dinger? -Die Hawlinger, die Hawlinger!“ den Steg und gingen zum Zelt, um uns zu gratulieren und umzuziehen. Mit ein bisschen Bier in der Hand und doch nicht im Pokal schauten wir uns dann die offizielle Siegerehrung an und bekamen nochmal die Möglichkeit, auf die Bühne zu gehen. Mit einer Menge Konfetti auf und einem wunderbaren Wochenende im Kopf verabschiedeten wir uns gegen 17.30 Uhr voneinander, nachdem das Zelt auch abgebaut war und fuhren (zufälligerweise) Auto an Auto nach Hause. Vielen Dank nochmal an alle für diese schönen Tage, und fahrt immer vorsichtig, im Auto wie im Drachenboot!

Eure Johanna (Ulrike ;) )

 

13. Fürstenwalder Drachenboot Regatta – Wir haben Felix, was habt Ihr? oder: Wo ist der Trommelstock? oder: GEWONNNNEEEEEEEEEEEEEEEEEEEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

Da sind wir wieder, in unserer Heimatstadt, auch nach 13 Jahren ist es immer wieder ein besonderer Höhepunkt bei uns. Klar: zu Hause, da will man schon irgendwie gut aussehen. Und egal, wo man nun schon mittlerweile so gestartet ist, hier in Fürschtenkien an der Knatter, da schlägt das Herzchen ganz schön schnell.

Unsere Trainings liefen richtig gut, unser Kay schaffte es jedes Mal unseren Jens zum knurren zu bringen, was inzwischen schon schön zur allgemeinen Erheiterung beiträgt. Nix für ungut, Jens, du bist unser Goldstück und ohne meckern, das wärst einfach nicht du!

Und so gingen wir eigentlich ganz zuversichtlich, was dieses Rennwochenende anging,  am Donnerstag ins Bettchen. Aaaber, dann ging es ab Freitag um 5.08 Uhr los; SMS Denis - ich bin krank, geht gar nix, o.k., das können wir noch irgendwie kompensieren, da muss halt einer auf der „falschen“ Seite fahren. Im Laufe des Vormittags - SMS Kristin: ich bin soooo krank, dass ich definitiv nicht kann, o.k., wir haben 5 Frauen ... Frage an Uwe: „Kannst du jemanden entbehren?“ Antwort Uwe: „Eigentlich nicht, aber jut, denke Hanna ist für euch die beste Wahl.“ Danke Uwe noch mal! Dabei kam dann auch noch heraus, dass unser Max doch im Schülerteam fest eingeplant war und damit auch noch ausfiel ... oh man, jetzt wird es aber knapp mit der Besetzung. Egal, geht schon. Dann die nächste Hiobsbotschaft: unsere Steuerfrau Vanessa ist beim Schülercup so schwer gestürzt, dass sie definitiv nicht steuern kann. So, spätestens jetzt kann man vom Muffensausen sprechen.  Aber es ging noch weiter, Linda und Kevin steckten im schönsten Stau auf der Autobahn bei Braunschweig fest und es war bis 20.00 Uhr abends nicht klar, ob sie überhaupt teilnehmen könnten. Also, wer hier kein Magengeschwür, oder wenigstens graue Haare bekommt, ... naja, ich weiß auch nicht. Aber um 21:00 Uhr war dann klar: Alles wird gut, wir können sämtliche Verluste kompensieren und auch unsere Autofahrer trudelten auf den Punkt ein. Coachi zog dann auch noch das große Los bei der Startplatzierung: letzter Block, letztes Team… wenn das mal kein Ohmen war. Aber, zuversichtlich wie der gemeine Hawlinger so ist, erwärmten wir uns bei fröhlicher Musik mit dem fröhlichen Daniel und stiegen auch in das uns zugewiesene Boot. Und was kam jetzt: is kein Trommelstock da! Ohhhmannn… es reicht! Zweckoptimistisch und an Kummer gewöhnt, nahmen wir die uns als adäquaten Ersatz dargebotene Trinkflasche und starteten nun endlich unsere kleine Expedition. Angesagt waren 2.300m und die wollten jetzt bewältigt werden. Vor uns die Schüler vom Scholl Gymnasium und davor die Köriser Germanen. Einschwimmen, an den Start … Die Ansage: „Are you.. usw.“ Ab die Post! Der Start lief optimal, wir brachten das Schiff in Fahrt und konnten unsere Strecke gut in Angriff nehmen. Felix brüllte was das Zeug hielt und unser Stephan, der Vanessas Part kurzfristig übernahm, feuert uns dermaßen an, dass wir richtig auf Touren kamen, es fühlte sich auch so richtig gut an, wie das Boot lief, das Team kämpfte sich Meter für Meter durch das Wasser und so kamen wir dann den Teams vor uns auch Stückchen für Stückchen näher. Leider sollte uns das Kunststückchen des Einholens/Überholens erst nach der 2. Wende, dafür aber publikumswirksam im beleuchteten Zuschauerbereich, gelingen. Leider kostete diese Aktion des Einholens der zwei vorausfahrenden Boote, einschließlich deren erzeugten Wellen uns dermaßen Zeit, dass… Halt: nur Pussys heulen über die Bahn und Rennbedingungen. Wir fuhren unter Einsatz unserer letzten Reserven mit den Köriser Germanen  über die Ziellinie. Es hatte sich richtig gut angefühlt! Leider sollte sich aber später zeigen, dass wir hier unsere harten Trainings noch nicht in Erfolg ummünzen konnten. Mit einem gemütlichen Bierchen und einer Erkenntnis verließen wir den Platz: morgen muss es besser laufen!

Der neue Tag startete zur Abwechslung ganz ohne Schreckensmeldungen. Schön das!

Alle kamen, zwar müde, aber immerhin gesund gegen 7.30 Uhr am Basislager an. Auf geht’s: Frühstück und dann auch schon zum 1. Vorlauf. Erwärmung, wieder mit unserem neuen Personal-, Fitnesstrainer sowie Gesundheitsguru Daniel. So langsam finden wir, glaub ich, alle Gefallen an den lustigen Übungen, die er sich ausdenkt. Dann die kurze Ansprache von Kay und schon ging es los. Durch die unfallbedingten Ausfälle im Steuerleutekreis (denn nicht nur unsere Vanessa war verunfallt, sondern noch eine weitere Steuerfrau musste die Tücken eines rutschigen Stegs kennenlernen) kamen wir in den Genuss, mal wieder unser Urgestein Pate am Steuer begrüßen zu dürfen. Wie immer kurz eingeschwommen und ab an den Start. Schwierig für die Starter die drei Boote gleichzeitig einschwimmen zu lassen, da bedingt durch die Berufsschifffahrt keine Pontons  installiert werden können. Aber absolute Konzentration und ab dafür. Da wir die Strecke dann doch etwas unterschätzt hatten, setzten wir den Endspurt viel zu früh an und die neben uns fahrenden Designerdrachen hätten beinahe profitieren können. Denkbar knapp kamen wir dennoch als Erste durchs Ziel. Eine 1.05. irgendwas Zeit. Da wir ja schon früh starteten, hatten wir noch keine Vergleichsmöglichkeiten mit den anderen Teams. Aber wir lagen im vorderen Bereich des Teilnehmerfeldes. Lediglich die Spreecoyoten und die ZooCenterDragons stachen mit Ihren Leistungen heraus. Die Premiumklasse rückte auch nach Lauf 2, der ähnlich suboptimal lief, aber dennoch eine relativ annehmbare Zeit (ebenfalls was im 1.05.blablabla) hervorbrachte, immer näher.

Schließlich unser 3. Lauf, hier sollte endlich der Knoten platzen, wir fanden unseren Rhythmus und konnten die bereits bestätigte Zeit von 1:05… nochmals einfahren. Premium stand und das war das Tagesziel. So weit, so gut

Der Modus ergab, dass wir im Halbfinale, wie auch in den 2 Läufen davor, gegen die SCN Jugend fahren sollten und diesmal trafen wir dann auch auf den Veranstalter, die Pneumantdragons. Die jungen Leute von SCN schienen recht sicher, uns auch diesmal schlagen zu können, denn zu unserem Leidwesen hatten sie dies bereits zweimal bewiesen. Ich glaube nicht zu übertreiben, dass auch die Pneumantdragon unbedingten Siegeswillen hatten, denn in diesem Lauf entschied sich, in welchem Finale man die Ehre hätte, fahren zu dürfen. Dementsprechend groß die Aufregung. Das wichtigste Rennen des Tages.

Da wir uns im 3. Lauf ja bereits entschieden hatten, doch noch UNSEREN Rhythmus zu finden, lief es richtig  gut für uns. Vielleicht ist es auch die Bahn 1 gewesen, die uns so nahe an unseren Lieblingsfans vorbei führte, die uns wie immer mächtig anspornten. Und so gewannen wir den wilden Ritt! Unterschätze niemals einen Hobbit ähhh Hawlinger, liebe SCN-Jugend! Und ja, man konnte euch am Steg hören. J

Also tatsächlich das A-Finale.

Um das Glück nun perfekt zu machen, ging nun auch noch Baudrachen Karstens großer Wunsch in Erfüllung: wir fahren zusammen ein Finale aus. Diese Baudrachen sind einfach unglaublich! Sie schlugen die Favoriten Spreecoyoten und die ebenfalls erfolgreichen  Designerdrachen und sollten so auch A-Finale fahren. Als drittes Team stießen, und das war jetzt mal keine Überraschung, die Zoocenterdagons zu uns.

Da wir vom Grunde her zutiefst fröhliche und optimistische Naturen sind, betrachteten wir die ganze Angelegenheit relativ entspannt und  nahmen die sich bietenden Möglichkeiten des Rennens als Bonus. Das ist wirklich so! Ich mein das ehrlich, es war das entspannteste Rennen des Tages. Wie sonst ist es zu erklären, dass wir gewannen?? Und dann auch noch recht deutlich mit Tagesbestzeit auf dem Platz??

Die Hawlinger sind ein Team, das vielleicht nicht immer gewinnt, aber:

Leider zum Glück, sind wir eine Familie und wir gehen durch dick und dünn miteinander.

Bei der abendlichen Siegerehrung und Party zeigte sich dann, dass auch teamübergreifend Respekt und Achtung möglich ist, so bekamen wir zahlreiche Glückwünsche und es freuten sich so viele von Herzen für uns. Danke liebe Freunde!

Eins muss ich aber noch erwähnen:

Unser Schülerteam, die Palmdragons (aka Achse Nord), machten uns ganz besonders stolz. Sie erkämpften sich einen respektablen  Platz 5 in der Sportkategorie (!), wobei sie mit einem Quäntchen Glück auch noch besser hätten abschneiden können. Chapeau Adrian, Pauline, Nina, Thea, Toni, Nils, Martin, Lara, Dominik, Erik, Nicoletta, Marius, Sascha, Max, Julia, Paul & Paul und an die echt engagierten Lehrer Gitti Gärtner, Jana Hurte, Martin Pröschild und natürlich Uwe Straubhaar. Wir sind wirklich stolz auf euch! Aus euch ist ein echtes Team geworden.

 

Bis dahin, es grüßt die Andrea von der Wolke 7

 

Bist du reif für die Insel? Unser Trainingslager vom 05.06. bis 07.06.2015

Seit einigen Jahren steht bei uns im Zeitplan ein Trainingslager und gehört faktisch, wie jedes Jahr Weihnachten, zum festen Programm. Dieses Mal sollte es uns in das „Kiez Inselparadies“ nach Werder führen. Andrea und Kay hatten dieses Paradies ganz kurzfristig für uns entdeckt und so packten wir unsere Koffer und fuhren ausgestattet mit einem Zettel mit der genauen Wegbeschreibung los. Gemeinsam mit der Anfahrtsskizze und den sachdienlichen Hinweisen bezüglich der zu nutzenden Autobahnen und Straßen sowie den genauen Abfahrten erhielten wir den Zeitplan für die nächsten Tage und konnten uns so schon seelisch und moralisch auf die zu erwartenden Höhepunkte der kommenden Tage einstimmen. Da das erste Training für 17 Uhr anberaumt war, trudelten wir alle so gegen 16.00 Uhr ein. Das Inselparadies liegt wunderschön auf der kleinen Halbinsel Hohenwerder im Glindowsee. Insgesamt verfügt es über 6 Häuser und wir Hawlinger wohnten im „Haus 6“. Gleichwenn man hinsichtlich der Ausstattung der Zimmer vermuten konnte, wir sind 25 Jahre zurückkatapultiert worden, fühlten wir uns gut aufgehoben. Verteilt über zwei Etagen in unserem „Hawlinger-Haus“ hatte doch jeder eine Schlafstelle seiner Wahl gefunden und wir hatten zudem das ganze Haus ganz für uns alleine. Unser Schiff ruhte am eigenen Sandstrand und wartete zu Wasser gelassen zu werden. Ausgestattet mit Paddel, Sitzkissen und Trinkflasche fanden wir uns gegen 17 Uhr zum ersten Training ein. Wir ahnten bis zu diesem Zeitpunkt nicht, dass wir alle etwas sehr wichtiges vergessen hatten, aber dazu später mehr. Nun hat unser Kay wieder ein reichhaltiges Potpourri an Trainingselementen ausgeklügelt, die er geschickt in unsere insgesamt 5 Trainingseinheiten verpackte. Dabei wurde es niemals langweilig, denn jedes Training war ganz anders als das vorherige. Es sei mir verziehen, wenn ich nicht jedes einzelne Training genau beschreibe, aber die einzelnen, sich ständig wechselnden „Schmankerle“ will ich trotzdem nennen:

- Lockeres Warmfahren

- 10-er Stopppyramide

- Pause und Luxusjachten anschauen

- 15-er Stopppyramide

- Diverse Starts, mal mit, mal ohne Streckenschläge

- Pause und die traumhafte Umgebung genießen - „normale“ 250 m Rennen - 2.300 m Strecken, mal auf der „richtigen“, mal auf der „falschen“ Seite

- Pause und die Wassertiere bewundern

- 3.000 m Strecke, mal auf der „richtigen“, mal auf der „falschen“ Seite

- Und als ganz neuen Programmpunkt: kräftiges Paddeln im flachen Wasser, so dass die Paddel den Sandboden berühren und uns unsere eigene Welle überholt. (das ist so anstrengend!) Bevor das Training am ersten Tag zu Ende ging, sollten wir auch erfahren, was unbedingt zu einem Training mitgenommen werden muss – Geld!!! Wer hätte denn gedacht, dass auf dem See auch ein „Bratwurstkahn“ unterwegs ist, der auf dem Wasser kulinarische Leckerbissen, Getränke und Eis anbietet? Den Abend ließen wir dann im Restaurant „Alte Schmiede“ ausklingen. Auch hier hatten wir die ganze Location für uns, nicht weil es dort nicht schmeckt, sondern weil das Restaurant so klein und niedlich ist, dass es mit uns Hawlingern vollständig ausgelastet war. Auch in diesem Jahr hatten wir wieder Vollpension gebucht und so konnten wir am nächsten Morgen pünktlich um 8 Uhr ein reichhaltiges Frühstück genießen. Für den Vormittag standen zwei Trainingseinheiten auf dem Plan und ausgestattet mit Paddel, Sitzkissen, Wasserflasche und Geld (!!) bestiegen wir unser Boot, um die oben genannten Trainingselemente abzuarbeiten. Nach dem Mittagessen, durften wir unsere immer schwerer werdenden Muskeln in einer kleinen Mittagspause auskurieren, um dann zum letzten Tagestraining los zu paddeln. Nun sollte auch unser eigens mitgenommenes Geld zum Einsatz kommen. Nachdem wir in der Ferne den „Bratwurstkahn“ gesichtet hatten, nahmen wir voll Kurs auf ihn und haben den Eisumsatz erheblich gesteigert! Das war wirklich einmalig, nahezu surreal, wir sitzen im Boot, bei bestem Sonnenwetter und genießen erfrischendes Eis! Am Nachmittag sollte ein weiterer Höhepunkt folgen: Die Austragung des alljährlichen HTC (Hawlinger Trainingslager Contest). Dieses Jahr waren Kay L. und ich für die Austragung verantwortlich, da wir im letzten Jahre jeweils den letzten Platz belegt hatten. Dieses Jahr hatten wir uns wieder für einen Contest auf dem Wasser entschieden. Mit einem Kajak sollte mit einem Drachenbootpaddel eine vordefinierte Distanz bewältigt werden. Über ein Los wurde die Startreihenfolge bestimmt. Denis war der Erste, der über einen Probelauf zeigen sollte, ob sich unser angedachtes Event umsetzen lässt. Schnell zeigte sich, dass es unmöglich ist, mit einem Drachenbootpaddel die zunächst geplante Strecke zu bewältigen. Es war gar nicht so einfach, Balance zu halten und dabei noch mit dem Paddel vorwärts zu kommen. Zudem waren der Wind und die unruhige See nicht schuldlos. Unser Denis kippte schon nach einigen Metern um. Also disponierten wir kurzerhand um, verkürzten die Strecke, beschränkten uns auf den Nichtschwimmerbereich (schließlich wollen wir ja wieder alle nach Hause fahren können) und das Paddeln mit den Händen ersetzte das Karbonpaddel. Ich glaube, dass es allen einen riesen Spaß gemacht hat. Jeder durfte zwei Mal an den Start und die beste Zeit oder das beste Rennen (wenn man es nicht vollständig mit dem Kajak wieder ins Ziel geschafft hatte, entschied die Länge der zurückgelegten Strecke über die Eingruppierung) gingen in die Wertung ein. Neben der Zeitmessung mussten wir ganz kurzfristig Rennklassen einteilen, um eine gewisse Fairness zu sichern. Jeder, der es mit dem Boot ins Ziel schaffte, war für die „Premiumklasse“ qualifiziert. Die Auswertung des Contestes war dann nach dem grillen vorgesehen. Auch das Grillen ließ keine Wünsche offen. Es gab wirklich alles, was man so grillen kann und hat zudem auch superlecker geschmeckt. Mit Spannung wurde dann der Platzierung des Contestes entgegen gefiebert. Bei den Frauen gewann Vanessa mit Tagesbestleistung souverän. Der Pokal für den besten männlichen Paddler wird bis zum nächsten Jahre neben dem von Vanessa stehen, denn hier hatte Stefan die Nase vorn, wenn auch nur mit hauchdünnen Vorsprung vor unserem Felix, der beim HTC gezeigt hat, was wirklich in ihm steckt. Den Abend ließen wir wieder mit unserem Hut ausklingen, bei dem dieser wieder reihum ging und jeder die Möglichkeit hatte, zu sagen, was ihn so bewegt. Gefreut haben wir uns alle sicherlich, dass sich unsere Neuzugänge so gut bei uns aufgenommen fühlen und dafür bedankt haben. Da wurde einem ganz warm ums Herz, zumal wir auch all unsere „Neuen“ ins Herz geschlossen haben. Die ganz Hartgesottenen blieben dann noch bis Mitternacht auf, um unseren lieben Denis, dem Geburtstagskind des 7. Juni zu gratulieren. Am Sonntag wachte ich auf und merkte, mein ganzer Körper ist ein Schmerz. Nun gut, wackeln mit den Zehen ging noch, also raus aus dem Bett, um ein letztes Mal das Paddel zu schnappen und ein letztes Training zu absolvieren. Heute wartete die Königsklasse auf uns: 3.000 m Paddeln auf der linken, dann auf der rechten Seite eingebettet in zwei Wenden. Aber was so ein echter Hawlinger ist, der kennt keinen Schmerz, der beißt seine Zähne zusammen und gibt noch zum Zeitpunkt des größten Schmerzes alles und holt das letzte aus sich heraus! Gegen 12 Uhr neigte sich unser Trainingslager dem Ende und es hieß Abschied nehmen von einem wirklich tollen Wochenende. Ich glaube, ich spreche im Namen von uns allen, wenn ich sage, dass wir uns ganz herzlich bei Kay und Andrea bedanken, für dieses grandiose Trainingslager. Ihr habt das so prima und toll organisiert! Es war unglaublich schön. Wir wissen, dass ihr jede Menge eurer Freizeit in die Planung dieses Wochenendes investiert habt. Wir danken euch von Herzen.

Unser Leitspruch: „Eine Mannschaft ist mehr als Die Summe ihrer Mitglieder“,

den lebt ihr authentisch.

 

Die Katrin

09.05.2015 Drachenboot in Königs Wusterhausen

Hallo, liebe Hawlinger und liebe Paddler, die ihr zu eurem Pech leider keine seid.

Ich  komme  gerade  nach  Hause. Es  ist  Samstag  22.45 Uhr  und  ich  könnt  euch  alle  umarmen.
Und  weil  ich so  aufgekratzt  bin,  hier unaufgefordert  und  ungefragt  mein  Kommentar zum Tag.
 
Rückblende: Freitag, der 08.05.15 13.30 Uhr der gemeine Hawlinger hat Feierabend. Was liegt an am Wochenende? Ach so, 15. Drachenbootregatta Königs Wusterhausen. Also schnell dahin, Zelt aufgebaut, und wieder zurück nach Fürstenwalde. Der Kay, also der was unser Trainer ist, hat doch noch ein Abschlusstraining angesetzt.  Und ich komm dahin und denk: Wow, ist aber gut besucht die Veranstaltung hier.  Aber kaum war die Plane vom Boot, wusste selbst ich warum. Na ja wir fahren raus, geben wie immer alles und beten (und trinken) anschließend für (auf) eine gelungene morgige Regatta.

Samstag 6.15 Uhr gut geschlafen? Nein! Aufgeregt? Noch nicht.
Treffen: Fürstenwalde am Tierpark 8.00 Uhr klappt doch, Denis, Kevin und meiner einer sind die Letzten und schon geht es los.
8.50 KW und nun? 11.40 Uhr erster Start für uns. Okay wir warten. Frühstück? Oh ja lecker! Und dann? Warten! 10.30Uhr - die ersten Top-Teams sind durch und Fazit über 1.05.00 min fährst du hier wohl nur um den „Essengutschein“ von Redo. Auch schön, aber die  Hawlinger wollen ja vielleicht eine neue Kaffeemaschine oder einen Toaster oder... ach was weiß ich. Das  alles  gibt es bei Innova und das heißt High Speed. Das erste Warmmachen, immer ein besonderes Erlebnis, danke Kay. Und jetzt aufgeregt? Na klar! Der erste Lauf, geht schwer, fühlt sich aber sooo geil an. Muss doch ne gute Zeit sein oder nicht? Jaaaaa 1.03.8...min  irgendwas. Ja, Vanessa 1.03...min Hurra!!! Unsere Tagesbestzeit. Nach den ersten Vorläufen sind wir Fünfter, sehr gut. So kann das bleiben. Der Zweite Vorlauf: Nicht schlecht, aber ach, komm lass Streichen. Also als Fünfter  im Innova High Speed Cup. Das habt ihr euch verdient. Danke bis hierhin.
Es folgt der Zwischenlauf. Matthias, Thomas, Steffi und ich draußen bei den Hawlinger Kids, haben wir fast so gut gemacht wie ihr im Boot. 1.05... min Mann... Frau... Mensch... Wahnsinn … AAAAAA-Finaaaaaaale und jetzt nach Streichlauf und Addition der beiden anderen Läufe Dritter. Und dann öffnet der Himmel über uns seine Schleusen. Es scheint sich einzuregnen. Doch als der Aufruf erfolgt: Baudrachen, Freakshow, Zoo-Center-Dragons, Spreecoyoten und die HAWLINGER zum Einbooten, da klart es wieder auf, denn was jetzt kommt, dass wollen auch die Götter sehen. Das High Speed A-Finale als inoffizielle Fürstenwalder Stadtmeisterschaft (sorry nach Cottbus) und wir auf Bahn 2, mittendrin statt nur dabei. Are you Ready..., Attention...,Go! 10-60-20 Paddelschläge, noch einmal alles was geht. Bei 10 Anschiebern meine  Arme sprechen zu mir: Aua aua! bei 60 Langen der Rücken sagt: Hör doch auf!, 20  Endspurt die Lunge schreit: Sauerstoff!, Kommando “Durch“ mein Körper brüllt: Na endlich!.

Samstag 19.00Uhr Siegerehrung: Gesamt dritter! Knapper zum Zweiten geht es kaum. Herzlichen Glückwunsch auch allen anderen Teams! Ich danke euch allen, besonders unserem Gast Johanna, und hoffe auf mehr, denn Wir sind die Hawlinger. Leider zum Glück.

Viele Grüße der andere Kay

02.05.2015 Hart am Paddel – weich im Herzen!

Unter diesem Motto startete das Drachenbootteam Spreeteufel in Beeskow  vom 01. Mai zum 02. Mai ein 24 Stunden – Spendenpaddeln zu Gunsten des Kinderhospizes „Löwenkinder e.V. Frankfurt/Oder“. Durch das lange Wochenende hatten sich viele unserer Teammitglieder schon etwas vorgenommen, aber mit 6 Mann konnten wir dann doch unsere Teilnahme zusagen. So mischten wir uns am 2. Tag der Veranstaltung für vier Stunden unter die anderen Teilnehmer. Gespendet wurde durch Sponsoren für die gefahrenen Kilometer und auch freiwillige Spenden waren willkommen. Und so erbrachten wir aktiv unsere Kilometeranteile. Diese lagen dann bei zwei Mitgliedern bei je 7,5 km, einer kämpfte sich bis an die 20 km und drei schafften sogar die 22,5 km-Marke. Insgesamt konnten somit 305 km zusammen kommen und das gesamte Event brachte den „Löwenkindern“ einen Erlös von rund 2.000,00 €.

 

Der Hendryk

18. - 19.4.2015 Ich will einmal nach Saarbrücken ...