MJ 08.10.2016 Mein erster Monkey Jumble oder wie ich zu den Hawlingern kam

 

Meine ersten Erfahrungen im Drachenboot sammelte ich im Firmenteam meiner Frau Diana. Für eine Regatta, im Sommer letzten Jahres, fehlte noch ein Paddler und ich wurde gefragt ob ich mir das zutraue. Einmal zum Training und dann die ersten Rennen .O.K. das macht ja echt Spaß .Wenn wir dann dort beim Training über die 500m stöhnten erzählte Vanessa von den Hawlingern die mehrere Kilometer fahren und irgendwann stellte ich mir die Frage "Kann ich das auch schaffen?" Sie erzählte natürlich auch vom Monkey  Jumble und nach den ersten Videos stand mein Entschluss fest da will ich mitfahren. Diana zeigte mir zwar einen Vogel aber fragte trotzdem nach ob im Hawlingerboot vielleicht noch 2 Plätze frei sind und so begannen wir Ende Oktober 2015 mit unserem Training.2x3000m waren für uns dann auch gleich ne ordentliche Hausnummer aber wir lebten noch. Dann kamen das Hallentraining und die Vorbereitung im Frühjahr auf die erste Langstrecke, 11km in Blossin. Erstaunlicherweise überlebten wir auch das und im April ging es dann schon mal zum Schauplatz des Geschehens nach Saarbrücken. Deutsche Meisterschaft in der Langstrecke, aber die meisten sprachen schon wieder vom Monkey Jumble und ich erlebte die für mich bis dahin unbekannt "rauhe" Saar. 7 km durch die Wellen zehrten ganz schön an den Kräften, aber so langsam konnte sich auch Diana vorstellen im Oktober mitzufahren. Den ganzen Sommer über wurde an der richtigen Paddeltechnik mit uns gearbeitet um uns bestmöglich auf das Rennen vorzubereiten und je näher der Oktober rückte umso mehr stieg auch die Vorfreude. Endlich war es soweit Freitagmorgen, Sachen waren gepackt und wir warteten auf unseren Bus und los ging's zum Monkey Jumble, dem Grund warum ich bei den Hawlingern war. Als erstes ab nach Leipzig, unseren Felix abholen, dann weiter zum Pflichtstop in Magdala. Nach dem wir uns mit Bratwürsten und Mettbrötchen gestärkt hatten ging es weiter. In Saarbrücken angekommen bezogen wir wieder unsere Zimmer an altbekannter Stelle, in der Jugendherberge, Sachen abstellen und ab in die Stadt zum Pizza essen. Die Besatzung des Bootszuges der schon früh morgens gestartet war kehrte schon etwas eher im Stiefel ein, wo wir im April schon sehr gut gespeist haben. Als wir vom Essen zurück waren und in der Leseecke noch ein Feierabendbier tranken trudelte auch unser Spätbus ein, nun waren wir vollzählig und so langsam verabschiedeten sich einer nach dem Anderen ins Bett. Samstag 8Uhr antreten zum Frühstück erste Nervosität machte sich breit und dann ging es auch schon los Richtung Saar Ufer . Am Stammplatz angekommen begannen die Vorbereitungen, Zeltaufbau, Gaskocher anschließen und natürlich das Marjellchen fertig machen. Da mussten ja so 5-6 Kameras montiert werden, man wollte ja alles genau dokumentieren, außerdem noch einen Wellenschutz am Trommlersitz anbringen. Mittagszeit mit Nudersuppe Brot und Obst als letzte Stärkung bevor wir dann das Boot zu Wasser ließen. Die Geräuschkulisse am Ufer war jetzt schon beeindruckend, Dschungelgeräusche, Affenkreischen und Löwengebrüll. Meine Füße konnten nicht mehr wirklich still stehen und wurde langsam hibbelig, aber gut zu sehen dass es an den "alten Hasen" mit mehrfacher Monkey Jumble Erfahrung auch nicht spurlos vorüber ging und man merkte bei allen die steigende Anspannung. Daniel brachte uns dann wieder auf die notwendige Temperatur und nach kurzer Ansprache von Kay noch das Wichtigste von ihm: "Genießt das Rennen". Boarding,  alle rein ins Boot und noch etwas warm fahren. 5 min noch von ganz hinten durch fast alle Boote bis nach vorne, das war schon geil so viele in einem Rennen. Wir erreichten unseren Startplatz und kurz darauf begann auch das Piepen. Was schon beim Schauen der Videos für Gänsehaut gesorgt hat und jetzt steh ich mittendrin . „SHOWTIME“ am Rand donnern die Kanonen und ab geht die wilde Fahrt 1,2,3,4,5,6,7,8,9,10 kräftige Anschieber "Und Lang" treibt uns Vannessa von hinten an und wird dabei stimmgewaltig von unserem Felix auf der Trommel unterstützt. Die Kiwi's können sich gleich etwas absetzen und wir im Sandwich zwischen den beiden anderen Teams aus der ersten Startreihe,  aber wir können uns durchschieben und mit langen kräftigen Schlägen geht es Richtung erste Wende "Nochmal 20 Harte " und rum geht es. Nach der Wende werden wir kurz mit einem unglaublichen Anblick belohnt, bis auf ein Boot kommt uns das gesamte Feld entgegen „wow“, aber sofort wieder volle Konzentration denn über 40 Boote sehen nicht nur geil aus, die machen auch jede Menge Wellen,  gegen die man jetzt ankämpfen muss. Auf dem Weg zur 2. Wende mussten wir das ein oder andere Boot vorbei ziehen lassen, was zwischendurch mit 5 Booten nebeneinander ganz schön eng war. An der Wende waren mehrere Boote vor uns das letzte nimmt die Wende mit ziemlich großem Bogen und so kann uns unsere Steuerfrau innen neben sie bringen und am Ausgang beginnt nochmal ein Kopf an Kopf Rennen. Aber leider müssen wir uns geschlagen geben. Langsam fangen diverse Körperteile an zu schmerzen aber noch müssen wir da durch. Die 3. Wende und wieder geht es direkt gegen ein anderes Boot. Der Steuermann des Gegners drückt uns immer weiter Richtung Spundwand das wird richtig eng, ein Ruf von Kay und er schickt uns wenigstens nicht in die Sträucher am Rand, dadurch haben sie die bessere Bahn in der letzten Kurve. Jetzt nochmal alles raus was da ist, was bei mir nicht mehr wirklich viel ist. "DURCH" alle sacken erstmal kurz zusammen und schnappen nach Luft. Langsam zurück zum Steg und aussteigen und das Boot rausholen, was sich natürlich bei der Menge an Boote ganz schön in die Länge zieht, endlich sind wir auch raus die Oberschenkel sind total fest, der Arsch tut weh und die Arme bekommt man auch nicht mehr so recht hoch. Schnell das Boot abstellen und erstmal trocken legen und was trinken, dann die Kameras abbauen und den Rest der Anbauten und ein verdientes "WirhabenesgeschafftBier" PROOOOOOST! Yvonne versorgt uns noch mit einer Stiege Kaffee zum Aufwärmen. Auf zur Siegerehrung und sehen wofür unser Training und unsere Tagesform gereicht haben. Zuerst die 3 Pinkpaddler die eine Strecke von 2000m absolvierten, dann die Funteams dieses Mal in Kurzform. Aufstellung der Teamkapitäne nach den Platzierungen, jeder nennt sein Team und die Zuschauer antworten mit lautem „HUH“. Dann endlich die Sportteams und wir auf Platz 12 von über 40, nicht schlecht, mit dem Ergebnis sind alle zufrieden. Zeltabbau und zusammenpacken und ab unter die heiße Dusche, denn für 20 Uhr sind die Tische in der Tomate reserviert. Kurzes Aufhübschen und bei Froschschenkeln, Muscheln, Steak, Pasta oder Flammkuchen werden noch die traditionellen Reden von Karsten und Thomas gehalten und nach Creme Brulee und Mousse au Chocolat geht es um 23 Uhr zurück in die Herberge. Die Meisten verabschieden sich nach dem anstrengenden Tag gleich in Bett und der Rest sitzt noch etwas bei selbstgemachtem Likör und ner Flasche Bier beisammen und lässt den Abend ausklingen. Sonntag 7 Uhr Frühstück, Sachen packen und um 8 Start Richtung Heimat. Für mich war es das beste Rennen das ich bis jetzt erleben durfte und ich komme auf jeden Fall wieder

 

 

 

Der Björn

 

 

September, das bedeutet für den allgemeinen Hawlinger Reinickendorf-Cup, und damit den Abschluss unserer Kurzstreckensaison. Somit machten wir uns am Wochenende bei viel zu hohen Temperaturen auf dem Weg zum Strandbad Lübars, um zu baden, uns zu sonnen, Kniestrümpfe zu tragen […] und um noch einmal zu sehen was im Vergleich zur Konkurrenz so geht. Auf das traditionelle Frühstück in unseren Campingstühlen folgten Daniels allmorgendliche Erwärmung, die Teambesprechung, Teamfoto und ab ins Boot zum ersten Lauf. Dieser war nicht allzu stark besetzt, sodass wir uns auf ein reines Fahren gegen die Zeit einstellten. Wir gewannen den Lauf souverän, und trotz schlechtem Gefühl während des Rennens mit der besten Zeit aller ersten Vorläufe.  Nun mussten wir unsere Zeit gleich 40 Minuten später im zweiten Zwischenlauf gegen u.a.  die Spreecoyoten und Ruppin Standard beweisen. Also wieder ab in’s Boot, ab zur Startbrücke und ab dafür. Wir erwischten den Lauf vom Gefühl her nun etwas besser, lieferten uns ein Kopf an Kopf rennen und entschieden den Lauf letztendlich für uns. Schließlich beendeten wir die Vorläufe als insgesamt zweiter, wir mussten uns nur der Zeit vom ABC Team geschlagen geben.
Wir merkten langsam alle: da geht heute was.
Im Zwischenlauf wurden wir letztendlich in unserer Euphorie ausgebremst: Lauf souverän gewonnen, aber durch den Rennmodus dennoch irgendwie verloren. Wir konnten uns trotz perfektem Lauf nicht früh genug zwischen den Lakeside Dragons und Treibgut absetzen, was uns schließlich wertvolle Zeit kostete. Da sich nur die 5 zeitschnellsten Teams ihr Ticket für das A-Finale buchen konnten, waren wir aus dem Rennen um den Tagessieg raus. Nach anfänglich kleiner Enttäuschung stand allerdings unser Tagesziel schnell fest: Wir wollen heute jeden Lauf gewinnen, somit auch unser B-Finale. Also wieder Erwärmung, Besprechung und ab ins Boot. Zusammen u.a. mit Ruppin Standard und den Zoo-Center Dragons ging es ein letztes Mal in Richtung Startbrücke, raus aus der Startbrücke und ab auf die Strecke. Wir setzten uns bereits nach 50 Metern ab und wieder merkten alle: da geht heute noch was. Alle hielten gegen und paddelten was das Zeug hält – wir siegten mit eineinhalb Sekunden Vorsprung und buchten uns somit insgesamt Platz 6.
Abschließen sollte den Tag der 100-Meter Sprint mit 10 Booten nebeneinander, für welchen wir uns anschließend per Los qualifiziert hatten. Wieder stand unser Tagesziel: Heute gewinnen wir jeden Lauf. Also eingeschwommen, Fehlstart, erneut eingeschwommen und Start. Wir ahnten vorher, dass 10 Boote auf 5 Bahnen eine enge Kiste ergeben, wurden aber eines Besseren belehrt: In der Mitte wurde es selbst für den in der Regel sehr kleinen Hawlinger zu eng. Unsere Nachbarn links und rechts kamen immer näher, bis passierte was passieren musste. (hierbei noch einmal gute Besserung an unsere Krankenabteilung). Ein unschönes Ende für einen insgesamt durchwachsenen Regattatag, aber wenigstens waren das Wetter und die Stimmung im Team Klasse. Einen großen Dank auch noch an die Organisatoren den Borussen Drachen, habt ihr, wie jedes Jahr, toll hinbekommen.

Die Vanessa.

 

14. Reinickendorfcup 10.09.2016 „Das Leben ist wie eine Gurke Teil 2“ oder „Bunte Socken sind einfach geil“ oder „Eng ist ein dehnbarer Begriff“

Das 25. Schweriner Drachenbootfestival: 26.-28. August 2016

Am Freitag setzten sich die Hawlinger in 2 Busse und 3 Autos und begaben sich auf den Weg in die wunderschöne, immer wieder bezaubernde Stadt Schwerin, um dort das vierte Jahr in Folge die Teilnahme am Drachenbootfestival zu bestreiten. Zwei wunderbare Renntage standen vor uns und ich konnte es kaum erwarten nach einem Jahr endlich wieder mit diesem Team im Boot sitzen zu dürfen. Schon einen Tag früher am Donnerstag angereist, stieß ich am Freitagmittag auf die paar extra früh losgefahrenen Herren der Mannschaft, die sich zum Zeltaufbau bereit erklärt hatten. Nachdem wir unseren Standardplatz, wie im Jahr davor (und im Jahr davor…), besetzt hatten, das Zelt, Tische und Bänke aufgebaut waren und mit Ausblick auf den Pfaffenteich die Vorfreude nochmal einen Sprung nach oben machte, setzten wir uns zu fünft bei diesen hochsommerlichen Temperaturen ins Auto, fuhren zu unserer Unterkunft und bezogen unsere kleinen aber feinen Teichhütten. Ein Bierchen genießend warteten wir auf die Anreise der beiden Partybusse (offiziell Früh- und Spätbus genannt) und aller anderen Teamkollegen, denn wir konnten es kaum erwarten in den nahgelegenen See zu hüpfen, um uns zu erfrischen. Gesagt, gewartet, getan! Nach dieser wohltuenden Abkühlung fanden wir uns peu à peu alle in der Gemeinschaftsküche ein, um unser 5-Sterne Suppenmenü mit Wurst und Brötchen zu verspeisen – hier nochmal allergrößten Dank an unsere Sterneköche Sissi und Benny! Anschließend ließen wir den Abend gemütlich ausklingen und verschwanden nicht allzu spät in unseren Kojen, denn: der erste Renntag stand bevor!

6Uhr Aufstehen, duschen, Tasche packen, 7.30 Frühstück, auf zum Pfaffenteich! Voller Elan gingen wir unser ersten Rennen für den Tag an: der erste 200m Vorlauf. Mit einem Platz 3 zwischen sehr etablierten Teams und einer akzeptablen Zeit von 49.56 Sekunden schlossen wir das erste Rennen mit den Worten „Da geht noch was, Hawlinger!“ ab. Wieder einmal hieß es: gesagt, getan! Die zweite und für diesen Tag auch schon letzte Kurzstrecke stand wenig später auf dem Plan… und was haben wir gepaddelt! 49.28 Sekunden und Platz 1 in diesem Rennen sicherten uns eine gute Gesamtplatzierung in den Vorläufen. Wir hatten es in die Championsklasse geschafft. Unser Ziel für den nächsten Tag: Halbfinale!! Das bedeutet Kämpfen. Bei der diesjährigen Besetzung des Festivals unter die 12 besten Teams zu kommen ist nicht leicht, das wussten wir, und dennoch packte uns der Ehrgeiz! Aber bevor wir uns am Sonntag in der Kurzstrecke weiter beweisen konnten folgte der Abschluss des ersten Renntages: die 1000 Meter. Klare Anweisung vom Trainer: KEINER GIBT AUF. Jeder gibt alles was er hat, vom allerersten Schlag an 120 Prozent, das Team muss nach der Ziellinie zusammenbrechen! Das Motto dieses Wochenendes? Gesagt, getan! Das war ein Rennen, sag ich euch! Allerdings wurden die Zeiten und Platzierungen erst ein paar Stunden später bei der Siegerehrung bekanntgegeben, also fuhren wir in unsere Unterkunft, machten uns frisch und schon ging es wieder an den Pfaffenteich, voller Spannung auf die diesjährige Zeit! Die Siegerehrung war nervenzerreißend. 56 Teams traten in der Mixed Klasse über die 1000m Distanz an und ab Platz 30 wurden die Zeiten der Teams so gut, dass wir jeden Moment den Aufruf der Hawlinger erwarteten. Diese Zitterpartie zog sich und zog sich – zu unserer Freude natürlich! Platz 30… Platz 25… Platz 20... Platz 15… unsere Freude stieg sekündlich, und als wir dann für den grandiosen 13. Platz mit einer Zeit von 4 Minuten und 23.87 Sekunden ausgerufen wurden brauch der Jubel regelrecht aus uns heraus! Klasse gemacht, wir waren stolz! An dieser Stelle nochmal einen riesigen Dank an Bella aus dem Team Ruppin Standard, die uns tatkräftig unterstützt hat, damit Vanessa uns einmal um den Teich steuern konnte! Der Abschluss des Renntages gestaltete sich für die meisten von uns aus einem gemütlichen Abendessen im nahegelegenen Restaurant und dem anschließenden Feuerwerk auf dem Teich. Ich glaube nicht nur mir blieb bei diesem Farbenspiel, dem Glitzern und der Lautstärke die Kinnlade unten! Danach ging es fix (und fertig waren wir auch) zurück zur Herberge und (bei einigen mehr, bei anderen weniger) direkt ab ins Bettchen! Der Wecker für den Finaltag war gestellt!

Der Morgen kam schneller, als es unseren Schlafgewohnheiten lieb war… trotzdem pünktlich am Pfaffenteich angekommen stieg die Nervosität. Im ersten Lauf des Tages stellte sich heraus ob wir unser Ziel verwirklichen können: die Top 12. Dazu mussten wir in diesem Rennen Platz 1 oder 2 belegen oder mit viel Glück eines der beiden zeitschnellsten Teams der anderen Platzierungen sein. Wir wussten: das wird hart! Denn in unserem Lauf befanden sich Spitzenteams. Das Rennen war erste Sahne, wir waren wieder einmal wirklich ein Team und unser Steuermann Phil trieb uns ordentlich voran! Für uns war klar, den behalten wir! Zumindest für den weiteren Renntag, denn wir haben mit den schnellsten Teams mitgehalten und die Euphorie stieg… wir könnten es tatsächlich geschafft haben! Wenig später standen wir vor der Leinwand und zitterten um das Ergebnis… dann passierte es: die Website wurde aktualisiert und es stand fest! Die Hawlinger waren auf Platz 2. Unsere Hoffnungen waren erfüllt, ja gar übertroffen: Halbfinale! Der Jubel war groß, die Motivation riesig. Hiermit stand fest: ab jetzt legen wir auf unser erfülltes Ziel nur noch drauf.

Bald darauf folgte der Zwischenlauf in dem sich entschied ob wir im A-Finale um die Plätze 1-6 mitfahren oder im B-Finale um die Plätze 7-12. Unsere Konkurrenz wurde immer besser, die Teams neben uns auf dem Wasser immer schneller. Somit stellte sich für uns Hawlinger in diesem Lauf heraus: es sollte das B-Finale sein. Wir geben in jedem Lauf unser Bestes und die aufbauenden Worte vom Trainer besagten jetzt nicht den Kopf hängen zu lassen! Wir durften das Große und Ganze nicht aus den Augen verlieren: Wir haben es von 60 Mannschaften schon sicher unter die 12 Top Teams geschafft!

Am Nachmittag stand unser letztes Rennen für Schwerin 2016 an: das B-Finale. Auf Bahn 6 flogen wir über den Pfaffenteich. Bei der anschließenden Siegerehrung stellte sich hinaus: die anderen Teams flogen auch. Platz 5 im B-Finale, in der Gesamtplatzierung Platz 11. Es war ein Kopf-an-Kopf Rennen. Vier von den sechs Teams unseres Laufes überquerten innerhalb von einer Sekunde die Ziellinie, die Plätze 2 bis 5 alle nur eine Haaresbreite voneinander entfernt.

Wir sind zufrieden, wir haben uns wieder einmal als Team bei diesem großartigen Drachenbootrennen bewiesen… und die Zehntel an Sekunden an denen es gefehlt hat? Die fahren wir im nächsten Jahr wieder wett! Denn ich bin mir sicher: auch 2017 wird Schwerin die Hawlinger wiedersehen!

 

Zum Schluss möchte ich mich persönlich noch einmal bei den Hawlingern bedanken. Ein Teil eures Teams sein zu dürfen, obwohl ich nur ein paar Mal im Jahr mit euch trainieren und fahren kann, ist nicht selbstverständlich und bedeutet mir unglaublich viel. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man sich bei einem anderen Team so willkommen fühlen kann. Die Fairness und der Zusammenhalt, die hier an der Tagesordnung sind, lassen mich immer wieder mit Freude zurückkommen, da könnt ihr euch sicher sein!

 

Die Nina

 

 

 

 

13./14.08.2016 -  Gemeinsame Deutsche Drachenbootmeisterschaften in Berlin Grünau

 In diesem Jahr machten sich die Hawlinger auf zu ihrer ersten Deutschen Meisterschaft der Kurzstrecke im Standardboot

 

Bereits am Freitag begaben sich einige fleißige Hawlinger auf den Weg, das Quartier abzustecken und zu errichten und alle für uns wichtigen Informationen vom Teamcaptains-Meeting zu erhalten.

Und so bezogen wir am Samstagmorgen in aller Herrgottsfrühe unser Mannschaftsquartier für die kommenden beiden Tage neben den Sportfreunden des SCBG. Ihr Lieben, wir hätten uns keinen schöneren Platz aussuchen können. Es waren zwei wunderbare Tage mit euch. Danke für die herzliche Nachbarschaft und auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen.

Aber zurück zum Sport – Deutsche Meisterschaft stand an. Da es für uns die erste Meisterschaft der Kurzstrecke war, haben wir uns natürlich in der Kategorie Breitensport angemeldet und konnten den Wettkampf mit sage und schreibe zwei anderen Teams bestreiten – da waren wir natürlich alle sehr gespannt, wer es wohl aufs Treppchen schaffen würde. Ausgefahren wurden die 200 m, 2000 m und am Sonntag noch die 500 m.

 

Unser erster Lauf startete pünktlich in den frühen Morgenstunden und wir hatten die Möglichkeit, das Ergebnis unseres Trainings im direkten Vergleich mit den Profiteams zu messen.

Wir haben Sie alle um Bootslängen hinter uns gelassen ;-) – Nee, natürlich nicht, sind ja schließlich Profis.  Aber man wächst nur mit seinen Herausforderungen und so konnten wir nach dem ersten für uns doch sehr gefühlsintensiven Lauf eine unseren Vorstellungen entsprechende, aber dennoch verbesserungswürdige Zeit verbuchen. Und auch der zweite Lauf folgte kurz darauf. Wieder an Land ertönte dann die Info aus den Lautsprechern, der Lauf muss wiederholt werden. Also alle Mann (und Frau) wieder rein in die Boote und von vorne. Ja, und das war es dann auch schon mit unserer Deutschen Meisterschaft über 200 m.

 

Nach einer sehr, sehr langen Mittagspause, vergnügten Gesprächen mit unseren netten Nachbarn und dem Besuch im örtlichen Souvenirshop konnten wir uns dann endlich auf die 2000 m vorbereiten. Unser lieber Daniel hatte wie auch schon in Vorbereitung auf die Kurzstrecke ein wunderschönes Programm für die Erwärmung vorbereitet und uns so aus unserem Meisterschafts-Koma wieder auf die richtige Temperatur gebracht. Die 2000 m wurden mittels Vorstart durchgeführt und wie alle Boote reihten wir uns entsprechend ein. Ich muss dazu sagen, ich bin wahrlich kein Freund der Langstrecke und sicher gibt es den ein oder anderen, der die 2000 m auch nicht zur Langstreckendistanz dazu zählt. Sei’s drum – ich schon. Aber dieses 2000 m Rennen war so schön, es war kraftvoll und man konnte richtig spüren, dass die Mannschaft eine Einheit bildete, eine Einheit, die den unbedingten Willen hat, das Beste aus sich herauszuholen. Eine Mannschaft, bei der sich nicht ein einzelner schont, sondern alle an ihre äußerste Belastungsgrenze gehen und darüber hinaus – für das Team – für die Mannschaft. Für mich bildete der Lauf über die 2000 m aus sportlicher Sicht den Höhepunkt dieser Meisterschaft

Damit neigte sich der erste Renntag dem Ende zu. Die Siegerehrung verlief meiner Meinung nach eher suboptimal. Für mich war es ja die erste Meisterschaft und vielleicht hab‘ ich ja auch einfach keine Ahnung, aber es gibt Regatten von geringerer Tragweite als eine Deutsche Meisterschaft, die rein organisatorisch besser aufgestellt sind. Aber das ist natürlich nur meine ganz persönliche und subjektive Meinung.

 

Am Sonntag hieß es für dann erneut in aller Herrgottsfrühe für die 500 m antreten. Wir alle hatten bereits einen Renntag, der uns in den Knochen steckte und doch schaffte es unser Kay, uns mit einschwörenden Worten zu einer Einheit zu formieren, bereit alles aus sich herauszuholen. Nach dem zweiten Lauf hatten wir aber auch hier die Gewissheit, den sportlichen Teil dieses Tages mit einer für uns tollen Mannschaftsleistung abgeschlossen zu haben.

 

Alles in allem haben wir uns für die 200 m, 500 m und 2000 m einen überraschenden 2. Platz in der Kategorie Breitensport erkämpft. Für mich war es ein tolles Wochenende mit der besten Mannschaft der Welt und ich freue mich, mit euch allen in kürze, diesmal in Schwerin, wieder mit euch in einem Boot zu sitzen.

 

„Habe keine Angst etwas Neues anzufangen. Und denke immer daran, Amateure haben die Arche Noah gebaut und Profis die Titanic.“

 

 In diesem Sinne alles Liebe wünscht – die Linda -

 

 

10./11.06.2016 -  14. Fürstenwalder Rennen – Das Leben ist wie eine Gurke – Der Bericht

Am Freitagabend startete für uns der Fürwa-Race mit dem Nachtrennen an der Spreebrücke über 2300 Meter mit 2 Wenden.

Zu 19 Uhr wurde unser Marjellchen behutsam zu Wasser gelassen und zum Startsteg geleitet.

Nun hieß es auf die Auslosung der Startzeiten zu warten und nebenher noch die letzen Vorbereitungen für das Rennen zu treffen. Paddel wurden mit neuem Griffband versehen, Knicklichter an allen möglichen nur erdenklichen Stellen  befestigt, in Haare, Schuhe, um die Arme, als Brille, ans Trikot und natürlich ans Paddel!

Die Spannung stieg und gegen 22 Uhr legten die ersten Boote beeindruckende Starts hin.

Wir sollten zu 23 Uhr starten und so ging es eine Dreiviertelstunde vor Start ans Aufwärmen, das unser Daniel mit flotter, motivierender Musik wunderbar anleitete.

Und auf zu den Booten, einsteigen, fest machen, ruhig bleiben... Mensch war das finster!

Vanessa am Steuer und Maja als Trommlerin, besser konnten wir es gar nicht haben.

2 Boote waren noch vor uns, noch eins und nun paddelten wir uns zur Startlinie vor und warteten auf den Startschuss. „Are you ready, attention, GO!!“ und ziehn und ziehn und ziehn... Bald konnten wir das Boot vor uns hören, dann die erste Wende, konzentriert bleiben und raus aus der Wende mit 20 harten Paddelschlägen, und da war auch schon wieder die Fußgängerbrücke, dann die Startbojen und die 2. Wende, so jetzt ist es nich mehr weit, also alles geben, Endspurt und endlich durch, geschafft! Jubelrufe von Freunden und Fans vom Ufer nahmen uns in Empfang.

Sachen zusammen räumen und schnell nach Hause um noch ein paar Stündchen Schlaf zu bekommen, bevor wir uns am Samstag früh um 8 Uhr wieder treffen wollten.

 

Der Wecker klingelt... uhhh viel zu früh... Aber nicht klagen, los gehts.

Und das Aufstehen hat sich natürlich gelohnt! Denn jeder hatte etwas Leckeres zu Essen mitgebracht also wurde erstmal gefrühstückt, 2kg Mett und leckere Lila Bäcker Brötchen, Nutella, Kuchen, Obst, Nudelsalat, und und und.

Die Zeiten der ersten Starts wurden durch gegeben und wir sollten im 9. Starten. Überall liefen Paddler, Besucher, Freunde, Fans und neugierige Spaziergänger herum, es lief laut Musik die Sonne schien und es war schön warm.

Die Camping Stühle wurden aufgestellt, die Rennen wurden diskutiert.

Hinter unserem Zelt hatte das Schülerteam Achse Nord ihr Zelt und stellte seine schicken neuen roten Team-Shirts zur Schau.

Nun war es soweit, unser erster Vorlauf. Erwärmungen mit dem vor Begeisterung und Tatendrang sprühenden Daniel, und spätestens jetzt waren alle Wach. Auf zu den Booten und los gings!

Erster Vorlauf geschafft. Etwas vom leckeren Buffet futtern, mit Paddlern von anderen Teams quatschen, schauen was so los ist, die T-Shirts für den 14. Füwa-Race begutachten, zweiter Vorlauf, ein bisschen herum laufen, eine Kleinigkeit essen, dritter Vorlauf und Auswertung. Wir hatten uns für die Premium Klasse qualifiziert, Achse Nord hatte es in die Sport Klasse geschafft, Super!

Gegen die Baudrachen und die Spreecoyoten ging es nun um A-, B- oder C-Finale.

Aufwärmung und ab in die Boote, positionieren und einfach alles geben was man noch irgendwo an Kraft hatte.

3. Im Lauf aber mit super Zeit!

Also im C-Finale gegen die SCN Jugend und die Drachenbootfreunde Strausberg um den 7.-9. Platz kämpfen.

Mit der Aufwärmung zu Deichkind (Denken Sie groß) ging es mit Elan an das für uns letze Rennen beim 14. Füwa-Race. Boote an die Startlinie und alles geben, die Frequenz wurde immer höher Endspurt, überall spritze Wasser und Durch! Das wars! 7. Platz, super Rennen gegen so viele starke Teams!

„Hawlinger drei, zwei, eins – FEIERABEND!“

 

Die Marlene

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

07.05.2016 KW - mit und doch ohne Maja

 

Nach dem totally AUA  von Saarbrücken – was hatten wir da gelitten –

 

haben wir mit Vorfreude am Samstag den Weg zur Neuen Mühle bestritten.

 

In nur 14 Tagen und sogar mit Zusatztraining machten wir uns flott,

 

denn wir wollten im Highspeedcup  mitfahren, um den dicken fetten Pott.

 

Auch unsere flotte Maja holten wir nach 1 ½  Jahren ins Bott zurück,

 

damit sie uns bei dem starken Starterfeld auch kräftig in den Hintern tritt.

 

 

 

Wie gewohnt starten wir dann bei Lidl morgens um acht,

 

Kaffee und  Bockwurst und Daniel hat noch schnell das Auto hübsch gemacht.

 

Auf ging´s nach Königs Wusterhausen zur ersten Kurzstrecke der Saison,

 

bei blauem Himmel, 27 Grad und Sonnenschein eigentlich schon Badesaison.

 

Jakob und Dominik  vom Schülerteam ersetzten unteranderem  Adrian,

 

Und Maja hielt Händchen am Krankenbett, Gott sei Dank wurde Eileen unser Partisan.

 

 

 

Im Vorfeld vor Ort bot sich im Strandbad dann das gewohnte Bild,

 

die Team-Zelte dicht an dicht, jeder chillt und Papierteller als Sonnenschutzschild.

 

Unsere Linda hingegen hibbelig glich einem fasciculus nervorum,

 

die Aufregung vor ihrem ersten Rennen seit langem trieb sie um.

 

Und dann wurden auch noch die ersten Laufzeiten bekannt,

 

bei 1:01er Zeiten blieb auch keins der Favoritenteams entspannt.

 

 

 

Aber jetzt war es Zeit sich mit Daniels Workout warm zu machen,

 

denn um 11.30 Uhr wollten wir im 1. Vorlauf richtig krachen.

 

Ab auf‘s Wasser, den Böen zum Trotz, die Anspannung stieg

 

und wir rammten die Paddel ins Wasser und fuhren zum 1. Lauf -Sieg.

 

Shrimpskutter, Quereinsteiger und ABC Team haben wir mit 1:03:499 abgehangen,

 

und Anja suchte die Sanis, denn ihre Schulter war kurzzeitig ausgehangen.

 

 

 

Ein bisschen Pause, das nächste Workout stand ja auch bald an.

 

Anett  bewies sich dann im 2. Lauf als mehr als nur ein Notfallplan,

 

denn wieder konnten wir 3 andere Teams mit 1:04:176 hinter uns lassen.

 

Am Rande haben sich einschlägig bekannte Teams mit Protesten wieder ausgelassen,

 

die böse Floskel „provozierter Frühstart“ stand im Raum,

 

der grandiose 19jährige Starter hielt dies zukünftig aber schlagfertig im Zaum.

 

 

 

Daniel versuchte dann unsere Ehre beim „Quietscheenten-Paddel-Zielwurf“ zu verteidigen,

 

ganz klar er bleibt nur beim Paddeln, andere Ergebnisse werden wir hier totschweigen.

 

Zur Mittagspause gleicht das Zelt der Hawlinger einem Schlaraffenland,

 

Doch Zurückhaltung war geboten, denn wir nahmen gleich das Paddel zum Zwischenlauf zur Hand.

 

Mit 1:03:498 mussten wir uns nur den späteren Siegern geschlagen geben.

 

Ein geiler Lauf – unsere Tages-Best-Zeit-, jetzt durften wir uns im B-Finale ausleben.

 

 

 

Die Anspannung steigt, die Zettel mit den Finalsetzungen sind raus:

 

Wir mit Zoo-Center, Sportsfreunde und Freakshow , welch ein Graus.

 

Selbst Kay hatte nach der Erwärmung diesmal nicht so viel zu  sagen. Einfach Feuer!

 

Auf ging´s wir wollten es wagen, volle Leistung mit Andreas super Leistung am Steuer.

 

Die Konkurrenz war am Start schneller, doch da kommen wir über die Welle,

 

aber ob das reicht? Wird vermutlich knapp, mindestens auf die Hundertstel-Stelle.

 

 

 

Und dann ist es vorbei. Fertig. Jetzt ein Bierchen, Burger und Sonne.

 

Den Spekulationen zur den Platzierungen zu lauschen, eine echte Wonne.

 

Dann endlich unser B-Finallauf als Video auf der Leinwand zur Siegerehrung,

 

Neiiiiiiiiiin…….. Boot 1 mit den Sportsfreunden drin hat Vorsprung.

 

Aber Halt: der Stream lief nur zu weit, mit 1:04:393 lagen wir ca. 3 Hundertstel vorn,

 

1.  Platz im B-Finale und dabei waren wir nicht in Top Besetzung und Form.

 

 

 

Na dann geht´s jetzt auf in die Vorbereitung, für die nächsten Kurzstrecken,

 

Und keiner wird hier bei Wind und Wetter den Kopf in den Sand stecken,

 

für den Xletix verhänge ich hiermit ein Verletzungsverbot,

 

denn wir brauchen euch alle in unserem Boot.

 

Und das sag ich mit dem erhoben Mutti-Zeigefinger,

 

denn wir sind die HAWLINGER!!!!

 

 

 

Die Anja

 

 

23.04.2016 -  7. Offene Meisterschaft Drachenboot Langstrecke und Bestenermittlung

Irgendwie kam dieses Thema seit 2 Jahren immer mal wieder  so auf: „Lasst uns doch mal zu einer Deutschen Meisterschaft fahren!“ Lag vielleicht daran, dass einer unserer Jungs schon einmal bei einem anderen Team diese Erfahrung sammeln konnte und meinte „dit könn wa och mal machen“.

So fiel dann letzten November (als wir den Finger dann mal gezogen bekamen) die Entscheidung: Machen wa! Zumal die Langstrecke doch tatsächlich auf unserer 2. Heimatstrecke in Saarbrücken ausgefahren werden sollte. Das überzeugte dann auch die letzten Zweifl(ling)er.

Wenn Langstrecke, dann Langstrecke!

Definitiv ist hier mehr Aufwand zur Vorbereitung nötig, als üblicherweise für eine Regatta. Aber unsere Brains organisierten sich die Finger wund, schickten alle zum Arzt, nervten die Verbände, das Org.-Team in Saarbrücken und wer oder was sonst noch so nötig war und schließlich war es soweit: Freitag starteten wir mit unseren Bussen frisch geduscht und teilweise mit unseren gesamten Hausständen in die Morgenröte, erwartungsfroh, welche Dinge da unten auf uns warten würden.

Ebenfalls im Vorfeld muss erwähnt werden, dass wir herbe Einschnitte in der Personalplanung zu verkraften hatten und unter anderem auf Franzl und Vanessa verzichten mussten. Es fehlten uns 3 Männer und ein/e Steuermann/frau, Mist! Also hieß es kreativ sein … Einen Steuermann, und was für einen(!), fanden wir mit Torsten aus Leutenbach im Schwabenland. Ihn lernten unsere Teilnehmer beim ersten Stormy Water (Steuerleutelehrgang für Profis – Schöne Grüße Thilo ;-) in Saarbrücken als Trainer kennen. Bereits im Vorfeld spornte er uns zum ordentlichen Training an und macht uns klar, was er von uns erwartete! Nur das Beste! Von einigen kamen dann auch recht ängstliche Fragen, ob er weiß, wer wir eigentlich sind. Ich glaub, es hatten einige Manschetten vor ihm aber als er sich am Freitag vorstellte, war allen klar: Der passt! Dann kam unser Kay auf die Idee, mal die Patrizia vom Regattaverein Saar zu fragen, ob sie nicht wen kennen würde, naja und das tat sie: den Heiko aus Beeskow (Team Spreeteufel), der auch in Vorbereitung seiner Aufnahme ins Nationalteam sehr daran interessiert war, bei der DM mitzufahren und den Thomas aus Saarbrücken (Team Saarwölfe), dessen Team sich dann doch gegen eine Teilnahme entschieden hatte. Thomas‘ Filius Philipp wäre auch sehr gerne mitgefahren, hielt sich noch bis zur letzten Minute als Ersatzmann bereit. An dieser Stelle schon mal ganz vielen Dank für Euer Engagement. Ich denke jeder Teamcaptain kennt diese Probleme und weiß, wie schwer es ist, eine Mannschaft zusammenzubasteln. Dass wir dann auch noch auf so motivierte und herzliche Menschen gestoßen sind, kann man wirklich nur als echtes Glück bezeichnen. Ich hoffe, ihr habt euch bei uns auch wohlgefühlt.

Da bei so einer Meisterschaft davon ausgegangen wird, dass man auch was drauf hat, hat unser Thomas extra organisiert, dass jeder  in jeder Nacht woanders schläft und man sich gut überlegen musste, wer wie wo wann mit wem … um es kurz zu machen: wir können sehr stolz auf uns sein, jeder hat sich immer an richtiger Stelle eingefunden und es kam auch kleidungs- und partnertechnisch zu keinen Komplikationen oder Verwechslungen.

Nachdem wir es irgendwie schafften, uns und unser Marjellchen durch die Republik zu transportieren, stiegen wir noch zu einer kleinen Kennenlernfahrt mit Thomas, Philipp und Torsten in unseren Kahn und drehten eine kleine Runde auf der Saar. Torsten erwies sich hier als echter Naturbursche und zeigte uns die einheimische Flora. J Sehr beeindruckend!

Abends trafen wir uns dann auch noch zur Kohlenhydrataufnahme beim Italiener, spätestens hier wurde klar ... dit passt mit uns. Viel gelacht und den Bauch voll mit Pasta, Pizza und Salat (!) kehrten wir dann in unsere Unterkünfte ein und versuchten zu schlafen.

Samstag: S’räänd! Und : Isch hann kalt. (Saarländisch für Anfänger)

Aber jammern hilft nischt, rein in die Klamottenschichten und ab an die Saar. Auch hier wieder einiges anders, als bei „normalen“ Rennen. Unser Marjellchen musste doch tatsächlich gewogen werden, wobei ich das ja etwas unschicklich für Damen finde. Aber fit ist ja das neue dünn und unser Mädel ist doch tatsächlich so fit, dass ein Gewichtchen mit rein musste, naja, Ordnung muss sein.

Anett erwies sich als neuer Artdirector und bastelte mal eben auf die Schnelle ein Super Hawlinger Fan Banner. Einfach Klasse! Unser Basislager haben unsere Jungens aufgrund der Witterungsbedingungen unter einer Brücke aufgeschlagen. Das erwies sich als clevere Idee, denn der Regen hörte tatsächlich erst am Abend auf. Irgendwie verging die Zeit wie im Flug, einen Kaffee und schon war es Zeit für die Erwärmung. Unser Daniel hat sich mal wieder gaaaanz neue Moves überlegt und so zappelten wir ehrlich bemüht an der Uferpromenade herum. Also warm wird mir dann jedenfalls … Um uns auch noch mental einzustimmen, hielt unser Kay noch eine Brandrede und ab ging die Luzie.

Rein mit Marjellchen in die Saar. Wir hatten uns ja durch unser Vorabendtraining schon ein Bild machen können und uns so eine gute Einwasserstelle herausgesucht. So, einfahren und in die Bewegung finden.  Torsten appellierte auch noch mal an alle, sich auf die nun folgenden Schmerzen einzulassen (oh ja, er hatte ja soooo recht) und dann ging es eigentlich schon zum Start. Dieser wurde als fliegender Start gefahren und erwies sich als durch die Bank weg schwierig für alle Teams und auch wir verschenkten hier einige Sekunden …

An sich war der Start sehr gut, wir zischten gut ab und Daniel und Benny hatten zu tun, die Frequenz herunterzubekommen. Auf Grund der Strömung war der Weg zur Wende gefühlt einfach mal eeeewig weit. Aber wir gaben, angefeuert von Felix und Torsten, alle was nur ging. Das Starterfeld zog sich auch ziemlich schnell auseinander, nur wir hingen irgendwie an der Mannschaft vor uns fest, als wir da aber dann vorbei fahren konnten, fanden wir auch ganz gut in unseren Rhythmus. Dann kam endlich diese verka…. heiß ersehnte Wende. Nachdem sie endlich vorbei war, konnten wir die Vorteile der Strömung nutzen und machten uns auf den Heimweg. Das versucht man sich dann immer einzureden. „Berg ab, Berg ab, Berg ab“ geht mir mein Mantra durch den Kopf und nu fängt wirklich alles an zu brennen. Von den Fingern bis in die Füße vom Festmachen. SCHMERZ! Aber kein Ende in Sicht, also weiter, noch mehr Druck und lang bleiben. „MAAACHT DIE ARME LAAAANG“ brüllt es hinter mir. OK, mach ich. Noch mehr reißen, alles was geht. Noch 1.000 m, noch 500 m, Loooos ... und dann endlich durch.

Krasskrasskrass … geschafft!

Auf Grund der Kälte lieber mal gleich raus und trocken legen, ach, einfach immer wieder schön, wie gut sich trockene Sachen anfühlen. Und dann Eierlikör aus Magdala ... ein Traum!

Siegerehrung im Amphitheater, eine würdige Kulisse. Thilo Regitz, vom Regattaverein Saar als Organisator, begrüßte alle Teams und nachdem auch die Damen und Herren aus der Politik und vom Kanuverband zu Wort gekommen waren, wurden dann die Platzierungen verkündet. Wir haben uns den 7. Platz erkämpft mit einer doch recht guten Zeit von 36:32,16. Da lässt sich doch drauf aufbauen. Abends im Stammlokal (ja, die Hawlinger haben ein Stammlokal in Saarbrücken!) im Stiefel trafen wir uns alle auch noch zum Essen, wir haben sooooo viel gelacht. Und je später der Abend desto besser die Gäste, auch Patrizia und Thilo schneiten noch auf ein paar Hoorische herein.  Tja, und das wars eigentlich, noch ein lecker Absacker in Form von selbstgemachten Brombeerlikör und ein zwei Bierchen und ab in die Falle!

Es war mal wieder ein richtig tolles Wochenende, mit den Kids, unseren neuen Donnerbuddys Heiko, Thomas und Phillip und natürlich Torsten.

 

Andrea

 

 

Zwei Eier in der großen, weiten Welt... von Torsten

 

„Hoffentlich gehen sie vorsichtig mit ihm um. Er ist doch soooooooo empfindlich“ dachte Vanessa. Sie hatte ihren Franzl kurz nach dem Einstieg aus den Augen verloren. Er musste in die vordere und sie kam in die hintere Gepäckablage. Aus Gründen der Trimmung, wurde ihr erklärt.

 

Sie hatten eine Bootstour in Saarbrücken gebucht. Was sie sich anfangs noch sehr lustig und angenehm  vorstellten, entpuppte sich an diesem Samstag als eine Herausforderung. Das Wetter  hatte über Nacht umgeschlagen. Als die Bootsbesatzung am  Vortag das erste Mal auf ihren Steuermann traf,  war die Welt noch in Ordnung. Es war warm und die Sonne schien. Am Samstag jedoch – es ist der Tag der gebuchten Tour – ist alles anders. Es ist kalt, es regnet und es gibt noch so viel zu tun.

 

Ihre Tour hatten sie bei den Hawlingern gebucht und das, zeigte sich von Anfang an, war ein Glückstreffer, denn die gesamte Mannschaft ließ sich trotz der widrigen, äußeren Umstände nicht die geniale Stimmung versauen. Welchen Aufwand diese Tour bedeutete, wurde ihr erst klar, als das Boot erst  verwogen und dann auch noch Einbauten, wie Pumpe und Sprechanlage montiert wurden.

 

Vanessa und Franzl staunten nicht schlecht, als einzelne Teammitglieder wie Flummies  über die matschige Wiese sausten und später die komplette Mannschaft mit ihren Ausweisen um den Hals nach ausgiebigem Erwärmen das Boot ins Wasser wuchtete.  Die Tour schien zu starten, als sich alle Paddler beim Organisator einchecken mussten.

 

Der Countdown lief. Vanessa rief noch aufgeregt nach ihrem Freund Franzl und dann verschlief der Steuermann auch schon gewaltig den Start.  Dies musste nun die Mannschaft ausbaden und 2 km später hatte sich das Team soweit wieder gefangen, dass die Abstände zu den in der Zwischenzeit vorausfahrenden Booten stabil wurden  und die Abstände nach hinten sich kontinuierlich vergrößerten.

 

Nach der Wende (ihr wisst schon, was ich meine…) war aus  der hinteren Gepäckablage deutlich zu erkennen, dass sich vor unserem Boot vier Kontrahenten ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten. Nun packten Vanessa und Franzl auch das Rennfieber und sie feuerten lauthals ihr eigenes Team an, denn gern wären sie auch um die vorderen Plätze mitgefahren. Die Konzentration, Anstrengung und Lautstärke stieg noch einmal gewaltig an und der „leicht“ übergewichtige Steuermann trat Vanessa noch versehentlich auf den Kopf. Mit verheerenden Folgen…

 

Im Ziel waren Vanessa und Franzl dann doch total fertig vor Anspannung und Anstrengung. Das Boot von den Hawlingern war zum Schluss zwei Minuten langsamer als die Sieger. Und das ist echt  nicht viel. In der Zeit kann man ja noch nicht mal ein Ei kochen. Auch kein halbes…

 

Und so tolle Erlebnisse, wie hier in Saarbrücken, die hat man selten.  Auch nicht auf einer Fernreise. Noch nicht mal auf einem Trip nach Thailand.

 

Denn…

 

…warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah…

 

 

 

Der Torsten

 

Blossin 09.04.2016 .. Von René aus Strausberg

Ein Erlebnis der besonderen Art….

Nachdem die Drachenbootfreunde Strausberg die Indoorsaison mit dem Training am 01.04.2016 beendet hatten, ging es nun wieder zum Bolzen des Grundlagen– Ausdauertrainings auf den schönen Strausssee.

In der Woche vor dem 01.04.2016 (kein verfrühter Aprilscherz) ereilte uns ein Hilferuf der Hawlinger. Kay fragte an, ob nicht jemand von uns Lust hätte, am 08.04.2016 ihr Team bei der Longrace in Blossin zu unterstützen. Puuhh über 11 km am Stück paddeln. Dann noch am Anfang der Saison. Das sind wir nicht gewohnt. Nur René hatte schon einmal Erfahrungen im Jahr 2014 gesammelt und die Zoocenter Dragons unterstützt. Aber, so what…., wir machen das. So erfolgte die Zusage von Tommy und René doch ziemlich kurzfristig. Am Mittwoch der letzten Woche war dann René nochmals zum Training der Hawlinger in Fürstenwalde. Dort eine kurze Trainingseinheit mit Starts und 2- mal 1200 m beidseitig paddeln. So die Einfahrt in den Verbindungskanal zwischen Wolziger See und Langer See trainiert. Am Freitag dann noch 2 Stunden Grundlagen/ Ausdauer mit den Drachenbootfreunden auf dem Strausssee. Wir waren gut vorbereitet. Am Samstag war es soweit. Die Aufregung stieg, das Wetter passte. Alle starken Teams vor Ort und alle hatten gute Laune. Los ging es wieder mit einer kräftezehrenden Erwärmung bei den Hawlingern durch den Instructor Daniel. Übrigens danke für den Muskelkater!! Dann Teamansprache und mit einem Hawlinger 3,2,1- Feuer ging es ins Boot. Die Hawlinger hatten den Startplatz 5 im ersten Block ausgelost. D. h. auf der Seeseite. Rechts daneben die Quereinsteiger und links die starken Seebären aus Rostock. Nun hieß es volle Konzentration. Are yoe ready, Attention, Schuss. Der Start war erfolgt. Ziemlich schnell lösten sich die Seebären und die Spreecoyoten vom Pulk und hatten bei der Einfahrt zum Verbindungskanal schon einen guten Vorsprung herausgefahren.

Die Hawlinger, auf gleicher Höhe mit dem Team Quereinsteigern aus Berlin. Knapp dahinter die Spreeteufel und die Zoocenter Dragons. Im Kanal gab es dann einen offenen Schlagabtausch zwischen den Hawlingern und den Quereinsteigern Die Hawlinger mit einem Schlag von ca. 68 und die Quereinsteiger unter 60. Beide Teams schenkten sich nichts und wurden prompt unter der Brücke „geblitzt“.

Zwischenzeitlich war es so eng, dass sich die Boote ansaugten und die Paddler mit ihren Paddeln kollidierten. Dadurch konnten die Quereinsteiger ein paar Meter Raum gewinnen und davon ziehen. Am Ausgang des Kanals zum langen See waren dann auch schon die Spreeteufel auf Augenhöhe der Hawlinger. Nun hieß es nicht nachlassen. Immer wieder 10 bis 20 schnelle Paddelschläge eingeworfen, angetrieben von dem stimmgewaltigen Trommler und dem Steuermann wurde durch den See gepflügt. So wurde der Angriff der Spreeteufel abgewehrt. Bis zur Wende am langen See hatte die Hawlinger die Quereinsteiger wieder eingeholt und konnten durch eine grandiose Wende an diesen vorbeifahren. Angetrieben von dieser Euphorie und durch Sicht auf die nachfolgenden Mannschaften flog das Boot regelrecht in Richtung Ziel.

Auch der zweite Startblock mit dem Fließexpress, welche 3 Minuten später gestartet waren, war schon auf dem Weg zur ersten Wende. Nun hieß es die letzten Kräfte zu mobilisieren und ab durch den Kanal, rein in den Wolziger See, um an den Rostocker Seebären und den Spreecoyoten annähernd dran zu bleiben und nicht vom Fliessexpress eingeholt zu werden.

Kurz nach der letzten Wende zeichnet es sich dann ab, dass die Hawlinger die Abstand zu den vorderen Booten nicht verkürzen konnten und der Abstand zum Fließexpress immer kleiner wurde.

Jetzt hieß es noch einmal alles geben. Schlagzahl rauf. Geschafft, die Hawlinger fuhren als drittes Boot durch das Ziel. Nun hieß es abwarten, wozu es in der Abrechnung der Zeiten aus den Startblöcken reichen würde.

Also Anlegen am Steg, Abklatschen und sich über das Erreichte freuen und für die ganz (Verrückten) noch Abkühlen der erhitzten Körper, im gefühlt 10 Grad kalten Wolziger See, brrrr.

Am Ende erreichten die Hawlinger einen guten 6. Platz in 57,096 Sec von 12 Teams, wobei zwischen dem Viertplatzierten Dragon One und den 6. nur 49 Sekunden Abstand lagen.

Für die Statistiker haben wir auch nochmal nachgerechnet. Es waren in Summe ca. 3.876 Paddelschläge für das Rennen. Respekt!!! Wir die Drachenbootfreunde Strausberg bedanken uns bei den Hawlingern für diese Erfahrung. Es hat uns super Spaß gemacht. Sollte mal wieder Hilfe nötig sein, sind wir gern dabei.

Ein großes Dankeschön geht an die Organisatoren des Rennen, die Pneumant Dragons und ein Glückwunsch an die Sieger Fließexpress und alle Platzierten.

 

René aus Strausberg

 

Auch an dieser Stelle: Super gemacht! Danke schön .-)  echt toller Teamgeist


 

Blossin 09.04.2016 .. wieviel Kilometer auch immer


12 Teams, krass stark

Treffen mit vielen Freunden

Irgendwie kälter, als gedacht

Viel gelacht

Umziehen im Darkroom

Anstrengende Erwärmung

wo war die Dehnung?

Krasses Rennen mit der Erkenntnis, wie dolle der Stormy Water Not tut

Danke Andreas

Danke Rene, Tommy, Peter & Peter, Heiko

Geiles Team

Platz 6

keiner Bock Bericht zu schreiben

In diesem Sinne… Leider zum Glück

Andrea

 

Indoor Cup Fürstenwalde 20.02.2016

 

Unser 1. Indoor Cup (der erste von Familie Rätsch bei uns Hawlingern) – Ein voller Erfolg

 

12:00 Uhr – die Spannung steigt

Bereits um 12.00 Uhr fanden wir uns schon in der Schwimmhalle ein, Zeit genug, um schon mal die anderen Teams abzuchecken. Aber was wir sahen, ließ unsere Aufregung noch mehr steigern, große muskelbepackte Männer und die Frauen waren auch nicht zu verachten.

Langsam trafen auch alle anderen ein und Angst und Aufregung machte sich breit.

Vanessa, Stephan, Kathrin, Anett, Kay W., Jens, Sissy, Benny, Max, Kay L. und Andrea, Thomas, Björni und ich, somit waren wir komplett.

 

13.00 Uhr – Ist mir schlecht

Jetzt heißt es umziehen und sich seelisch und moralisch auf das Rennen vorzubereiten. Aber wie bereitet man sich vor, wenn einem eigentlich zum weglaufen zumute ist??? Aber zum Glück bin ich nicht alleine und merke schnell, dass es auch den anderen nicht wirklich besser geht. Wir sitzen schließlich alle im selben Boot!!! Also heißt es erst einmal, ruhiger werden und alles auf sich zukommen lassen – wird schon irgendwie werden.

 

13:30 Uhr – Lasst die Spiele beginnen

Die Gruppen sind ausgelost, wir waren in der C-Gruppe – keine Ahnung was das zu bedeuten hat, aber wird schon. Mit uns in der Gruppe sind die NCC Baudrachen, die FGL und die Köriser Germanen.

Unser erstes Rennen sollte dann gegen die German stattfinden. Jetzt wuchs meine Aufregung ins Unermessliche, aber Aufgeben steht nicht zur Debatte, also Augen zu und durch.

Kurz vor dem Rennen erst einmal warm machen und Kraft aus den Worten des Trainers sammeln.

 

Björni und Benny vorne, dann Kathrin und Vanessa, Anett und ich und dahinter Jens und Kay W., volle Konzentration,…

Are you ready? Attention! …. GOOOOO!!!

Jetzt Paddeln was das Zeug hält, von draußen dringen nur die Stimmen von Vanessa, Stephan, Andrea zu mir, die brüllen, was das Zeug hält!!! Dann die Glocke, das Rennen zu Ende, aber wer hat denn nun gewonnen??? Mein Blick zu den 3 und tatsächlich, SIIEEGGGG, wir haben gewonnen!!!!

Oh man tut das gut, erstes Rennen, erster Sieg!!! Abklatschen, den Worten des Trainers lauschen, genießen, bevor es dann gegen die Baudrachen geht. Trotz der starken Worte von Kay ging das 2. Rennen an die Baudrachen. Aber Köpfe nicht hängen lassen, noch ist alles offen.

Das 3. Rennen wieder gegen die Germanen, was wir souverän für uns entschieden. Somit war klar, dass unsere weiteren Rennen in der Sportklasse stattfinden! Unser Etappenziel war somit erreicht!

Wow Sportklasse, wie geil ist das denn!!!!

Das 4. Rennen nochmal gegen die Baudrachen, was sie wieder für sich entschieden, aber wir machten es ihnen schwerer.

 

Jetzt die Sportklasse, 5. Rennen gegen die Pneumant Dragon. Diesmal machte ich Pause, was aber nicht weniger aufregend ist, die Mädels und Jungs steigen ins Boot, die Spannung steigt, alles oder nicht, verlieren gibt es nicht, wir wollen mehr. Ein Rennen draußen und meine Stimme ist weg und meine Nerven liegen blank – Respekt an alle Fans!!!

Unsere Jungs und Mädels machen einen super Job und gewinnen das Rennen!!!

Nun ging es gegen die Mannschaft Ohne Takt, leider ohne Erfolg.

 

Im 7. Rennen hieß es wieder alles oder nix, unser längstes Rennen im Wettbewerb, aber die Mannschaft wollte es!!!

Nach ca. einer Minute riskierte ich einen Blick nach vorn und sch… wie sollten wir das schaffen, wenn wir so schräg sind, aber sch…egal, ich will gewinnen, wenn das Ding hier schon so lange dauert, dann der Brüller von vorn, Benny der uns angetrieben hat, Andrea und Kay von der Seite und tatsächlich, SIIEEEGGGGG!!!! Platz 4 war uns sicher!!!!

Die Stimmung bombastisch, die Anstrengung hat sich gelohnt, man bin ich stolz auf uns!!!

 

So nun sollte es um die Plätze 1-4 gehen und wie es der Zufall will, wieder gegen die Baudrachen.

Was ist noch drin, wie sehr hat uns das Rennen gerade geschlaucht???

Die Spannung steigt, wir sind auf den Weg uns die kurzen Paddeln zu ergattern und dann???

Bank auf unserer Seite 2. Reihe kaputt!!! Zwangspause!

Nach einer längeren Pause ging es dann doch weiter. Wir haben es den Baudrachen nicht leicht gemacht, aber dann doch verloren!!!

 

PLATZ 4 !!!! Und nur die Zoocenter Dragons, die Strausberger Ohne Takt und NCC Baudrachen vor uns, wie geil ist das denn!!!!!

 

Die Diana


 

 

Saarbrücken III mit 2 x Magdala 10.10.2015